14.-20. Mai, New Brunswick und Quebec

Das Reisen mit dem Doggeli macht Spass, sogar die tiefen Schlaglöcher sind nun kleiner geworden, grosse Reifen (37’’) sei Dank. Da wir uns entschlossen haben, nun nordwärts gegen New Brunswick und den St. Lorenzstrom zu fahren, fädeln wir uns auf den Highway 102 ein. Das Wetter wird immer düsterer. Ab Truro fängt es an zu regnen und als wir in Moncton einem tollen Aussichtspunkt für den enormen Tidenhub besichtigen (auch da sind wir die einzigen Touristen, die rumspazieren) wird klar, dass das Wetter wie auf der App angezeigt nun definitiv umgeschlagen hat: nass und wegen einem eisigen Nordwind sehr kalt

Travelling with the Doggeli is fun, even the deep potholes have become smaller now, thanks to big (37’’) tires. Since we have decided to drive northwards towards New Brunswick and the St. Lorenz River, we get on Highway 102. The weather gets worse. From Truro it starts to rain. In Moncton we visit a great viewpoint for the enormous tidal bore (we are also the only tourists walking around here). It becomes clear that the weather as indicated on the app has now definitely changed: wet and very cold due to an icy north wind

In Shediac gehen wir den gigantischen Lobster fotografieren

In Shediac we go to photograph the gigantic lobster.

Das Nachtlager spannen wir auf einem Freisteher-Platz direkt am Meer auf. Die Heizung läuft, und so wird es im Camper angenehm warm. Der Wind aber macht Lärm und rüttelt die ganze Nacht enorm am Auto.

The night camp we set up on a boondocking place directly at the sea. The heating is running and so it gets pleasantly warm in the camper. But the wind makes a lot of noise and shakes the car all night long .

Tags darauf den Camper für die Fahrt vorbereiten ist mühsam. Draussen sind es knapp 3 Grad, der Wind wird immer heftiger und zu allem Übel fängt es an mit kleinen Eiskörnern zu regnen. Susanne sitzt derweil im Doggeli, es müssen ja nicht beide von uns nass werden.

Und dann geht es zuerst einmal zu einem RV Händler, der uns die lecke Gasleitung flicken muss, ansonsten wir Gas verlieren und fürs Kochen, wie am Abend zuvor, zu wenig Druck haben. Zum Wandern kommen wir nicht, schon der kurze Weg ins Einkaufszentrum wird mühsam. Wir schauen daher kurz den Leuchtturm «Cap Lumière» (sehr sinnvoller Name bei dem Wetter) an.

The next day preparing the camper for the trip is hard. Outside it is about 3 degrees, the wind as always very violent and to make matters worse it starts to rain with small ice grains. Susanne sits meanwhile in the Doggeli, it’s ok that only one of us is getting wet and cold.
We first go to a RV dealer who has to repair the leaking gas pipe, otherwise we lose gas and have too little pressure for cooking, like the evening before. We don’t get to hike, even the short way to the shopping centre becomes tedious. Therefore we have a short look at the lighthouse „Cap Lumière“ (very meaningful name in this weather).

Apropos französisch: In einem Restaurant versuchen wir, die französisch sprechenden Kanadier zu verstehen. Das ist fast unmöglich, deren Slang ist teils schwer verständlich.

Am frühen Nachmittag parken wir auf Hay Island, diesmal nahe am Meer, aber gut geschützt in einem Wäldchen, so ist der Wind kaum spürbar. Das lässt dann schön Zeit, um einige administrative Arbeiten zu erledigen, Fotos zu sortieren, oder den Blog zu schreiben.

Apropos French: In a restaurant we try to understand the French speaking Canadians. This is almost impossible, their slang is sometimes difficult to understand.
In the early afternoon we park on Hay Island, this time close to the sea, but well protected in a forest, so the wind is hardly noticeable. That gives us plenty of time to do some administrative work, sort photos, or write the blog.

Es geht weiter der Küste entlang, die Fahrt ist abwechslungsreich.

We continue along the coast, the journey is varied.

Unterwegs sehen wir zum Beispiel einen grossen Spielplatz und gleich daneben ist eine Art Memorial für den zweiten Weltkrieg mit einer Waffenausstellung (schwere Kanonen und solches Gerät) . Wir können uns nicht vorstellen, dass sowas in der Schweiz möglich wäre, wo schon Indianerlis spielen nicht mehr zeitgemäss sein soll.

Wir fahren über Bathurst, wo wir das gute WiFi eines Mac Donald über zwei Stunden ausnützen um unsere Daten zu aktualisieren. Spontan machen wir auf ein Strassenschild hin einen Abstecher in den kleinen Fauna Park Daly, in dem vor allem weisse Birken wachsen und es allerlei Getier haben soll. Gesehen haben wir nur einen kleinen Specht.

On the way we see for example a large playground and right next to it is a kind of memorial for the Second World War with a weapons exhibition (heavy cannons and such equipment). We can’t imagine that something like this would be possible in Switzerland, where playing Indian is already considered inappropriate.
We drive to Bathurst, where we use the good WiFi of a Mac Donald for two hours to update our data. Spontaneously we make a detour to the small fauna park Daly, where white birch trees grow and where are all kinds of different animals are to be seen. We only saw a small woodpecker.

Die App mit den Freistellplätzen zeigt uns einen schönen Platz direkt in einer grossen Bucht gut 60 Kilometer östlich von Campbellton an. Da fahren wir hin und stellen uns direkt ans Wasser. Bei unserer Ankunft ist gerade Ebbe. Nach ungefähr einer Stunde erscheint ein älterer Herr mit einem Pickup. Er stellt sich uns als Barry O’Neil (irischer Abstammung, der auch im Alter von 73 Jahren noch für den Naturschutz arbeitet) vor und wollte bloss nachschauen, dass wir nicht zu nahe am Wasser geparkt haben. Die Flut komme heute dank dem Vollmond höher als sonst. Das verunsichert uns (sprich Susanne) schon ein wenig und wir googeln die ganze Sache mal. Wir wollen wissen, wann genau Ebbe und wann Flut sein wird. Eine entsprechende Seite ist schnell gefunden. Um zu überprüfen, wie sich der Wasserstand bewegt, stecken wir Holzäste in den Boden. Es ist schon eindrücklich, wie schnell dass Wasser sinkt. Aber genau so schnell steigt es dann 6 Stunden später auch wieder an. Die Seite sagt voraus, dass der Wasserhöchststand um 01.33 Uhr in der Nacht sein wird. Wir stellen also unseren Wecker auf kurz nach 24 Uhr und gut 90 Minuten später und prüfen den Wasserstand. Beide sind wir der Meinung, dass es eigentlich für diese Nacht und mit unserem Standplatz reichen sollte. Dem ist auch so. Aber wir sind dann schon froh, als wir feststellen, dass das Wasser wie vorausgesagt nach 2 Uhr wieder sinkt.

The app with the boondocking places shows us a nice place directly in a big bay about 60 kilometres east of Campbellton. We proceed to this plance and stand directly at the water. Our arrival is at low tide. After about an hour an older man appears with a pickup truck. He introduces himself to us as Barry O’Neil (of Irish descent, who still works for nature conservation at the age of 73) and just wanted to make sure that we didn’t park too close to the water. Thanks to the full moon, the tide is higher today than usual. This makes us (Susanne) a bit insecure and we google the whole thing. We want to know exactly when the tide will be low and when the tide will be high. A corresponding page is quickly found. To check how the water level moves, we put wooden branches into the ground. It is impressive how quickly the water sinks. But just as quickly it rises again 6 hours later. The site predicts that the highest water level will be at 01.33 o’clock in the night. So we set our alarm to shortly after midnight and about 90 minutes later and check the water level. Both of us are of the opinion that we should be good for this night where we stand. But we are already happy when we notice that the water sinks again after 2 o’clock as predicted.

Auf dem Foto des Strandes ist ersichtlich, wo das Wasser kurz vor der Ebbe stand. Der Höchststand, den wir dann in der Nacht gesehen haben, war gut einen Meter vor der Einstiegstreppe.

The photo of the beach shows where the water was just before low tide. The highest level we saw during the night was about one meter short the stairs.

Wir folgen dem wohl schon ewig nicht mehr benutzen Eisenbahngleisen ostwärts. Für deren Streckenführung, welche dann in Gaspé aufhört, haben die damals teils eigene Dämme aufgeschüttet und sogar einige schöne Bahnhofsgebäude gebaut. Dieses hier dient heute als Bibliothek.

We follow the probably not used in a long time railway tracks eastwards. For these tracks, which end in Gaspé, they built some dams and even some beautiful station buildings. This one here serves as a library today.

Gegen Mittag kommen wir in Percé an, und da erwarten sie wohl für diesen Sommer viele Touristen. Percé ist bekannt für die spezielle Felsformation (Rocher Percé, 88 Meter hoch, 90 Meter breit, 475 Meter lang) direkt neben dem Strand und dem kleinen Nationalpark auf der Insel Bonaventure. Die Läden in Percé öffenen langsam und auch am Quai haben sie einen neuen Picknickplatz samt grossem Spielplatz – diesmal ohne Kanonen – errichtet. Alles ist noch niegelnagel neu und wir geniessen unsere Suppe an einem Picknick-Tisch mit Sicht auf den Felsen.

Around noon we arrive in Percé, and there they probably expect many tourists for this summer. Percé is known for its special rock formation (Rocher Percé, 88 meters high, 90 meters wide, 475 meters long) right next to the beach and the small national park on the island Bonaventure. The shops in Percé are slowly opening and also on the quay they have built a new picnic area including a big playground – this time without cannons. Everything is new and we enjoy our soup at a picnic table with a view on the rocks.

Anschliessend wollen wir auf den gut sichtbaren erhöhten Aussichtspunkt fahren. Die Strasse dorthin ist aber noch gesperrt und wir entschliessen uns, den Weg halt zu Fuss zu begehen. Der erste Kilometer ist auch ganz passabel, aber dann hat es auf dem Weg noch ziemlich viel Schnee. Dumm, wenn man da nur Turnschuhe und nicht Wanderschuhe an hat. Also beschreiten wir den Schnee wie chinesische Touristen das Jungfraujoch. Die Aussicht selber ist toll. Es gibt hier noch eine zweite Aussichtsplattform weiter oben, und zwischen den beiden Plattformen sind Drahtseile gespannt, damit dort die Touristen über die Tiroliene herunterbrausen können.

Afterwards we want to drive to the well visible elevated viewpoint. The road there is still closed and we decide to walk the way. The first kilometer is quite passable, but then there is still a lot of snow on the way. Stupid if you only wear sneakers and not hiking boots. So we walk the snow like Chinese tourists walk the Jungfraujoch. The view itself is great. There is a second viewing platform further up here, and between the two platforms wire ropes are stretched, so that the tourists can fly down over the Tiroliene.

Den Abend beschliessen wir auf einem hübschen Campingplatz in der Nähe von Gaspié. Der Betreiber ist so nett und lässt uns sein WC und seine Dusche benützen, da diejenigen Installationen des Campings noch nicht geöffnet sind. Neben unserem Stellplatz hat es einen kleinen Wasserfall für Bruno.

The evening ends on a nice camping site near Gaspié. The operator is so kind as to let us use his toilet and shower, as the installations of the campsite are not yet open. Next to our pitch there is a small waterfall for Bruno.

Da die Temperaturen winterlich sind, geniessen wir am Abend ein Raclette mit kanadischem Scheiben-Käse. Das geht auch, ist aber nicht ganz so fein wie mit dem Käse aus der Käsi in Kerzers.

Since the temperatures are winterly, we enjoy a raclette with Canadian sliced cheese in the evening. This is also possible, but not as fine as with the cheese from the Käsi in Kerzers.

Wir fahren in den nahen Nationalpark Forillon, nah heisst 10 Kilometer Luftlinie, aber gut 75 Kilometer Landweg. Das erinnert irgendwie an einige Strecken in Norwegen. Auch dieser Park öffnet offiziell erst am 31. Mai. Beim Besucherzentrum hat es einen schönen Sandstrand, und noch recht viel Schnee. Also mit Baden ist noch nichts.

We drive to the nearby Forillon National Park, near means 10 kilometres as the crow flies, but a good 75 kilometres overland. This somehow reminds us of some routes in Norway. That park also officially opens on 31 May. At the visitor centre there is a beautiful sandy beach and still a lot of snow. So there is nothing with bathing yet.

Die Campingplätze im Park sind natürlich auch zu. Laut Reiseführer ist es so, dass Plätze in der Hochsaison nur mit einer langfristigen Reservierung ergattert werden können, was aktuell schwer vorstellbar erscheint. Beim Beginn des Wanderweges hat es einen kleinen Hafen, von dem aus man Whale Safaris machen kann. Und auch ein Häuschen, in dem sogar ein wärmendes Feuer brennt.

The campsites in the park are also closed, of course. According to the travel guide, in the high season it is only possible to get a place with a long-term reservation, which seems hard to imagine at the moment. At the beginning of the hiking trail, there is a small harbour from which one can make whale safaris. And there is also a little house with a warming fire.

Da das Wetter besser wird, beschliessen wir die Wanderung zum Leuchtturm von ca. 15 Kilometern hin und zurück zu unternehmen. Nach ungefähr einem Kilometer sehen wir am Strassenrand ganz viele weisse Federn und das Gerippe eines Vogels. Wir witzeln, dass dies sicher die Überbleibsel eines Bärensnacks sind. Wenige Meter weiter wird aus dem Witz Realität: wir sehen dann unsere ersten Bären am grasen. Es sind eine Mutter mit ihrem Jungen. Sie sind ziemlich weit weg von uns (gut 100 Meter), daher bleiben wir ganz ruhig und wandern weiter.

Since the weather is getting better, we decide to do the hike to the lighthouse of about 15 kilometers there and back. After about one kilometer we see many white feathers and the skeleton of a bird at the roadside. We joke that these are certainly the remains of a bear snack. A few meters further on the joke becomes reality: we see our first bears grazing. They are a mother with her baby. They are quite far away from us (about 100 meters), so we stay very calm and walk on.

Auf dem Hinweg sind wir die einzigen Menschen. Aber Stachelschweine hat es hier wie Katzen in Ulmiz. Diese, also die Stachelschweine, lassen sich nicht stören und beachten uns meist gar nicht.

We’re the only people on the way tot he lighthouse. But porcupines are abundant like cats in Ulmiz. These, the porcupines, don’t let themselves be disturbed by us at all.

Die Landschaft entlang des Wanderweges ist sehr abwechslungsreich, und man sieht, dass die Natur langsam am Erwachen ist.

The landscape along the trail is very varied and you can see that nature is slowly awakening.

Nach einer letzen starken Steigung kommen wir zum Leuchtturm. Der Platz da ist hübsch hergerichtet und es gibt viele Informationstafeln über den Leuchtturm. Die Aussicht ist toll, viel Wind aber verunmöglicht, dass man da lange verweilen möchte. Bei diesem Wetter fragt man sich, was der erste Leuchtturmwärter während seiner über 30 Jahren Anwesenheit so den ganzen Tag gemacht hat. Im Winter muss dies hier recht wild sein.

After a last steep climb we reach the lighthouse. The place there is nicely done and there are many information boards about the lighthouse. The view is great, but a lot of wind makes it impossible to stay there for a long time. In this weather one wonders what the first lighthouse keeper did all day long during his presence of more than 30 years. In winter, this must be quite wild here.

Auf dem Rückweg kommen uns dann noch noch einige Wanderer entgegen, einer sogar in Shorts. An einer schattigen Stelle sehen wir plötzlich auf der linken Seite des Wanderweges unseren zweiten Bär. Wie in den Prospekten vom Nationalpark beschrieben, stimmt Susanne ein Lied an und spricht dann mit ruhiger Stimme auf den Bären ein. Ohne Erfolg, ist ja logisch, der versteht kein Berndeutsch. Der Kerl bleibt einfach wo er ist und grast weiter, beobachtet uns aber doch und seine Ohren sind gespitzt. Wir zücken also unseren Bärenspray und gehen vorsichtig, immer noch mit dem Bären Mundart-sprechend, an ihm vorbei, mit gut 15 Meter Abstand. Alles geht gut. Wir haben den Eindruck der Kerl macht sich einen Spass mit Touristen und lässt sich gerne Lieder vorsingen. Aber ganz wohl ist uns bei der Sache doch nicht. Wir sind froh, als wir ausser Sichtweite des Bären sind.

On the way back we meet some more hikers, one even in shorts. At a shady spot we suddenly see our second bear on the left side of the trail. As described in the brochures of the national park, Susanne starts a song and then speaks with a calm voice to the bear. Without success, it’s logical, he doesn’t understand Berndeutsch. The guy simply stays where he is and continues grazing, but observes us. So we take out our bear spray and walk carefully, still speaking dialect with the bear, past him, a good 15 metres away. Everything is going well. We have the impression that the guy is having fun with tourists and loves to hear them sing songs. We are happy when we are out of sight of the bear.

Zurück im Hafen gibt es eine warme Suppe, die Beine spüren wir schon ein wenig. Die Weiterfahrt bringt uns an den Rastplatz, von dem aus ein kurzer Wanderweg zum Wasserfall «La Chute» geht. Dieser geht steil nach unten in ein Tal, und der Pfad hat noch viel Schnee. Bruno geht trotzdem runter, und wird mit einem wundervollen Anblick belohnt: wegen der Schneeschmelze führt der Fall sehr viel Wasser. Teils ist sogar der Wanderweg überflutet.

Back in the harbour we eat a warm soup. The continuation of the journey brings us to the resting place, from where a short hiking trail leads to the waterfall „La Chute“. This goes steeply down into a valley, and the path still has a lot of snow. Bruno goes down anyway, and is rewarded with a wonderful sight: because of the melting snow the fall has a lot of water. Sometimes even the hiking trail is flooded.

Die Nacht verbringen wir auf einem Freistellplatz am Lac du Moulin. Hier hat es noch Eisschollen am Ufer.

We spend the night on a boondocking place at the Lac du Moulin. Here there are still ice floes on the shore.

Wir hatten uns schon gefragt, wieso wir in den verschiedenen Reiseführern über die Nordküste Quebécs am St. Lorenz-Strom kaum etwas geschrieben ist. Jetzt wissen wir es. Es gibt da auch nichts Erwähnenswertes. Ausser der Strasse am Meer entlang, und die ist wirklich sehr schön. Was in den Reiseführern steht, ist dass diese Strecke im Sommer stark befahren ist. Auch hier für uns schwer vorstellbar. Über weite Strecken sehen wir kein anderes Auto. Am Anfang der Strecke ist es noch sehr hügelig, die Strasse windet sich teil mit bis zu 13 Prozent Steigung den Berg hinauf und wieder hinunter. Gut hat der Dodge eine Motorbremse. Unseren Pausenkaffe nehmen wir in einem Café in Saint Maxime du Mont Loius, herzig eingerichtet.

We had already asked ourselves why there is hardly anything written in the various travel guides about the north coast of Quebec on the St. Lawrence River. Now we know. There is also nothing worth mentioning. Except the road along the sea, which is really beautiful. What is written in the travel guides is that this route is very busy in summer. Hard to imagine. Over long distances we see no other cars. At the beginning of the route it is still very hilly, the road winds itself partly with up to 13 percent gradient up the mountain and down again. It’s great that the Dodge has a good engine brake. We take our coffee break in a café in Saint Maxime du Mont Loius, lovely furnished.

Wir fahren zum Leuchtturm in Rimouski. Der soll gemäss Angaben der höchste in Kanada sein. Bereits um 1909 haben sie da den alten Turm aus Holz demontiert und einen aus Beton mit 8 zusätzlichen Stützen hingestellt. Daneben könnte man auch ein U-Boot besichtigen und sogar die Nacht darin verbringen, wenn die Attraktion offen wäre. Das alles ist aber erst ab dem 1. Juni der Fall. So bleibt nur ein paar Fotos zu schiessen.

We’re going to the lighthouse in Rimouski. According to information it is the highest lighthouse in Canada. Already around 1909 they dismantled the old wooden lighthouse and put up a concrete lighthouse with 8 additional supports. Besides this tourists could also visit a submarine and even spend the night in it, if the attraction would be open, starting not before June 1st. So only a few photos remain to be taken.

Wir beschliessen weiter zu fahren und im Parc National du Bic zu schauen, ob man da übernachten kann. Man kann und im Center sagen sie uns, dass sie uns auf den schönsten aller Plätze gebucht haben. Vom Parkeingang bis zu dem gebuchten Platz fahren wir sicher 4 Kilometer durch einen Wald. Der Platz ist wirklich toll. Und es hat sogar einige Camper auf dem weitläufigen Platz. Wir lassen diesen Tag am Lagerfeuer ausklingen. Die Nacht ist weniger ruhig, es fängt an zu regnen, und die Regentropfen prasseln auf unser Aludach. Trotz allem, dies ist ein tolles Geräusch, einmal daran gewöhnt und man kann selig schlafen.

We decide to drive on and see if we can stay overnight at the Parc National du Bic. We can and at the park office they tell us that they have booked us on the most beautiful of all places. From the park entrance to the booked place we drive about 4 kilometres through a forest. The place is really great. And it even has some other campers on the spacious place. We let this day end with a campfire. The night is less quiet, it starts to rain, and the raindrops are pelting on our aluminium roof. Despite everything, this is a great noise, when used to it you can sleep blissfully.

Wie die Wetterapp vorausgesagt hat, bleibt das Wetter miserabel. Daher bummeln wir am Morgen gemütlich in unserem Doggeli rum und unternehmen erst später eine Wanderung, als es einmal gerade nicht regnet. Der kleine Nationalpark besticht durch eine schöne Bucht, in der der Tidenhub des Lorenzstromes gut sichtbar ist (heute gut 3 Meter), und dass eigentlich auch Seehunde hier oft zu sehen sind. Denen ist es wohl zu nass und kalt hier, auf jeden Fall sehen wir keine .

As the weather app predicted, the weather remains miserable. That’s why we stay in our Doggeli in the morning and only later we go hiking when it’s not raining. The small national park offers a beautiful bay, in which the tidal difference of the Lorenz river is well visible (today about 3 meters), and that actually also seals are to be seen here often. To them it is probably too wet and cold here, in any case we see none.

Bruno will unbedingt an Schluss der Wanderung noch auf einen kleinen Hügel zu einem schönen Aussichtspunkt. Wir also da rauf und was erwartet uns da? Nebel. Die Aussicht wäre sicher hübsch gewesen.

At the end of the hike Bruno wants to climb a small hill to a beautiful viewpoint. So we go up there and what awaits us there? Fog. The view would surely have been pretty.

Die schöne Wanderung durch den verwunschenen Wald entschädigt für die entgangene Aussicht. Als wir dann am frühen Nachmittag auf den Campingplatz zurück kommen, stellen wir fest, dass wir nunmehr die Einzigen hier sind. Da die Zeit doch etwas fortgeschritten ist, entschliessen wir uns noch eine Nacht zu bleiben. Wir haben zwar fast nichts Essbares im Doggeli mehr, aber irgendetwas wird Susanne schon noch zaubern können. Ansonsten haben wir beide ja noch ein bisschen Reserve auf den Rippen.

The beautiful hike through the enchanted forest compensates for the lost view. When we return to the campsite in the early afternoon, we realize that we are now the only ones here. Since the time is a bit advanced, we decide to stay another night. We have almost nothing left to eat in the Doggeli, but Susanne will eaysily McGyver something. Otherwise we both still have a little reserve on our ribs.

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1 Kommentar

  1. Hallo Susanne, hallo Bruno, da habt ihr ja schöne 5 Monate vor euch. Geniesst die Reise und hoffentlich habt ihr bald etwas wärmer. Euer Racelette Öfeli kennen wir ja von Marokko. Wir reisen mit euch per Blog, herzliche Grüsse Heidi und Werni

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