30. Mai – 8. Juni

30.5.2019
Auf unserer Transitetappe in den Westen Amerikas wollen wir aber auch einige Dinge besuchen. So haben wir in einem Touristik-Guide von Ohio entdeckt, dass das grösste militärische Aviatikmuseum der Welt in Dayton steht. Auf dem Weg dorthin fahren wir heute 400 Kilometer, teils auf kleinen Nebenstrassen und auf Scenic Routes. Unterwegs machen wir noch in Wooster halt und geniessen einen Kaffe in einem hübschen «Bürzicasino».

On our transit to the west of America we also want to visit some things. We discovered in a tourist guide of Ohio that the biggest military aviation museum in the world is located in Dayton. On the way there we drive 400 kilometers today, partly on small side roads and on scenic routes.
On the way we stop in Wooster and enjoy a coffee in a nice café.

Für die Nacht haben wir nach langer Suche im Internet einen Statepark gefunden. Da die letzten drei Stateparks alle mit Waschmaschinen ausgestattet waren, gingen wir davon aus, dass es in diesem auch welche hat. Dem ist aber nicht so. Der Camping Ceaser Creek ist jedoch ganz hübsch und geräumig. Am Abend die Gewitterstimmung war auch schön.

After a long search on the internet we found a Statepark for the night. Since the last three Stateparks were all equipped with washing machines, we assumed that this would also be true here. This is not the case. The Camping Ceaser Creek is quite nice and spacious. In the evening the thunderstorm atmosphere was also beautiful.

31.5.2019
Am Morgen stehen wir früh auf, da ein Highlight auf dem Programm steht. In Dayton befindet sich das weltweit grösste Air Force Museum. So wie der Parkplatz da aussieht, erwarten die wohl an manchen Tagen sehr viele Besucher. In insgesamt 4 riesigen Hangars sind hunderte von Flugzeugen aus allen Zeitepochen ausgestellt, angefangen bei den Ballonen oder den ersten Motorflugzeugen der Wright Brüdern bis hin zu aktuellen Kampfjets. Schon am Eingang sind wir beeindruckt, denn der Besuch des Museums ist kostenlos. Wir werden freundlich informiert, dass wir doch zuerst den Bereich mit den Präsidentenflugzeugen besichtigen sollen. Dieser bleibt dann später wegen eines Anlasses den ganzen Tag geschlossen. Dem Rat folgen wir. Im hintersten Hangar angekommen sehen wir die alten Air Force One Flugzeuge, die man sogar von innen besichtigen kann. Am Eingang jedes Flugzeuges hat es eine Art kleinen Durchgang, der knapp 50 cm breit ist. Dies entspricht der Breite der Gänge in den Flugzeugen, also es ist darin sehr eng. Bei diesen Schleusen hat es auch ein Schild, dass darauf hinweist, dass „übergrossen Menschen“ vom Einstieg in die Flugzeuge abgeraten wird…..Wir gehen trotzdem rein.
Die jüngste ausgestellte Air Force One diente unter anderem den Präsidenten Kennedy, Reagan und Clinton. Wir besichtigen dieses Flugzeug ein wenig ehrfürchtig, hat sich doch darin eine Menge Geschichte ereignet.
In den drei anderen Hangars gibt es von den ersten Flugzeugen der Gebrüder Wright bis über die im Kriegs-Einsatz gestanden Flugzeugen aus dem 1. und 2. Weltkrieg, Vietnam und Korea auch die sehr beeindruckenden Bomber aus der Zeit des kalten Krieges zu besichtigen, darunter auch die mehrfach überschallschnellen Jets wie der Blackbird. Ausserdem kann man noch ein Modell eines Space Shuttels besichtigen. Dort hat es auch einen sehr einfachen Flugsimulator, mit dem man die Landung des Shuttles selber durchführen kann, was Susanne dann auch mal probiert. Der Kommentator der Simulators meint dann zu Susannes Flugkünsten, dass noch niemand zuvor so wie sie geflogen sei. Es erübrigt sich wohl zu erwähnen, dass Susannes Shuttle abgestürzt ist..;-))
Mittlerweile haben wir auch herausgefunden, weshalb der Präsidial-Bereich heute geschlossen wurde. Es ist die Ernennung von Arnold W. Bunch Jr. zum 4 Stern General. Scheint eine grosse Sache zu sein. Viele mit Orden reich dekorierte Militärs finden sich in diesem Bereich ein, und alles wird direkt in Facebook gestreamt.

We get up early in the morning, because there is a highlight on the program. Dayton is home to the world’s largest Air Force Museum. The way the parking lot looks, they expect many visitors on some days. In a total of 4 huge hangars there are hundreds of airplanes on display, from all eras, starting with the balloons or the first engine driven airplanes from the Wright brothers up to current fighter jets. Already at the entrance we are impressed, because the visit of the museum is free of charge. We are kindly informed that we should first visit the area with the presidential aircrafts since it will be closed later in the morning for the rest of the day due to an event. We follow the advice. Arrived in the rear hangar, we see the old Air Force One airplanes that can even be visited from the inside. At the entrance of each airplane there is a kind of small passage, which is about 50 cm wide. This corresponds also to the width of the corridors in the airplanes, thus it is very narrow in them. At these passages there is also a sign indicating that „oversized people“ are discouraged from boarding the planes. Well, we board these planes nevertheless. The youngest Air Force One airplane on display served, among others, Presidents Kennedy, Reagan and Clinton. We visit this airplane a little reverently, because a lot of history has happened in it. In the other three hangars you can see the first airplanes of the Wright brothers as well as the airplanes used in wars like the 1st and 2nd World War, Vietnam and Korea, and also the very impressive bombers from the time of the cold war, among them supersonic jets like the Blackbird. You can also visit a model of a Space Shuttle. There it has a very simple flight simulator, with which you can do the landing of the shuttle yourself, which Susanne also tries. The commentator of the simulators says about Susanne’s flying skills that nobody has ever flown like her before. It is superfluous to mention that Susanne’s shuttle crashed…;-))
Meanwhile, we also have found out why the presidential area was closed today. It is the appointment of Arnold W. Bunch Jr. as a 4 Star General. Seems to be a big deal. Military people richly decorated with medals slowly find their way into this area, and everything is streamed directly to Facebook.

Wir fahren anschliessend durch ein Gewitter auf den ausgesuchten Campingplatz am Kentucky Fluss. Dieser ist der engste auf unserer bisherigen Reise. Wir campen eingepfercht zwischen zwei übergrossen Wohnwagen, keine 4 Meter Platz. Was für ein Gegensatz zum Vortag, wo wir über 50 Meter Raum um uns hatten. Aber wir haben diesen Camping angesteuert, weil er Waschmaschinen und Trockner besitzt. So verbringen wir den Abend mit Waschen.

We drive afterwards through a thunderstorm to the selected camping site at the Kentucky river. This one is the smallest one on our journey so far. We camp crammed between two oversized caravans, not even 4 meter space. What a contrast to the previous day, where we had over 50 meters of space around us. But we went to this campsite because it has washing machines and dryers. So we spend the evening washing.

1.6.2019
Wir ziehen westwärts und finden nach gut 400 Kilometer auf Interstates-Autobahnen mit kaum Verkehr den Statepark „Land Between the Lakes“. Klingt idyllisch, finden wir und steuern diesen an. Wir werden nicht enttäuscht. Die Plätze sind riesig und die Infrastruktur stimmt, auch wenn sie schon ein wenig älter ist. Sie wirkt gepflegt. Am Abend beim Lagerfeuer sehen wir dann unsere ersten Glühwürmchen.

We head westwards and after a good 400 kilometres on Interstates motorways with hardly any traffic we find the Statepark „Land Between the Lakes“. Sounds idyllic to us, so we go for it. We are not disappointed. The places are huge and the infrastructure is right, even if it is a bit old. It looks well-maintained. In the evening at the campfire we see our first fireflies.

2.6.2019
Heute erkunden wir gemütlich diesen Park zwischen den Seen. Das erste Ziel ist ein kleiner See. Als wir dort aussteigen, treffen wir auf ein Paar, das gerade vom See zurückkommt. Sie erzählen uns, dass es da am Ufer sehr grosse und viele Schlangen habe. Wäh! Wir machen uns also auf den Weg zum Ufer und suchen dieses vorsichtig ab. Gottseidank sehen wir keine Schlangen.

Today, we encounter the park between the lake. First goal is a small lake. As we get there, we meet a couple just coming back from the lake. They tell us that there are a lot of big snakes on the shore. Wäh! So we make our way to the shore and search it carefully. Thank God we don’t see any snakes.

Danach fahren wir zu einem eingezäunten Gelände, in welchem es Bisons und Elche geben soll. Man bezahlt bei der Schranke den Eintritt am Automaten und kann dann mit dem Auto eine Rundfahrt durch das Gelände machen. Dabei hat es immer wieder kleine Plätze zum Parken, bei denen auch etwas Informatives zur Geschichte dieser Gegend steht. Wir dachten schon, dass das mit den Bisons ein Witz sei, aber ganz hinten im Gelände sehen wir dann die erste kleine Herde.

Afterwards we drive to a fenced area, in which there are supposed to be bisons and moose. At the gate you pay the entrance fee and then you can take a round trip through the area by car. There are also small parking places where you can find something informative about the history of this area. We already thought that the bisons were a joke, but at the back of the area we see the first small herd.

Dann steht der Besuch des Visitor Centers inklusive Planetarium auf dem Programm. Wir sehen uns die Show über die Mondlandung an und erfahren, dass Google einen Wettbewerb ausgeschrieben hat. Ziel davon ist es, ein Gefährt auf den Mond zu bringen und es mindestens 500 Meter weit fahren zu lassen. Interessant dabei ist, dass dieser Wettbewerb für private Teams ausgeschrieben ist, wie zum Beispiel Universitäten oder Technologieunternehmen. Wird spannend zu sehen, wer dann diesen Wettbewerb gewinnen wird. Uns gefällt es in diesem Statepark so gut, dass wir beschliessen, noch eine Nacht hier zu verbringen. Wir steuern den Campingplatz im Süden an und beziehen unseren Platz, wobei wir von unseren Nachbarn interessiert beobachtet werden. Wir haben den Eindruck, dass sich hier alle kennen. Dem ist auch so. Gegen Abend hat dann der erste Nachbar den Mut zu fragen, woher wir kommen und wohin wir gehen. Unsere Story macht dann schnell die Runde. Denn unsere Nachbarn sind eine Familie und langjährige Freunde, welche bereits seit über 30 Jahren zusammen campen, dies nun bereits in der dritten Generation. Von unseren direkten Nachbarn Susie und Ernst werden wir dann auch zum grossen Lagerfeuer, Fischessen und Musik eingeladen. Wir folgen dieser Einladung sehr gerne und verbringen einen angenehmen Abend mit interessanten Gesprächen.

Then a visit to the Visitor Center including planetarium is on the agenda. We watch the show about the moon landing and also learn that Google has announced a competition. The goal is to bring a vehicle to the moon and let it travel at least 500 meters. It is interesting to note that this competition is only open to private teams, such as universities or technology companies. We are excited to see who will win this competition. We like this Statepark so much that we decide to spend another night here. We head for the campsite in the south and, driving up to our spot, are watched by our neighbours with interest. We have the impression that everyone knows each other here. This is also the case. In the evening the first neighbour has the courage to ask where we come from and where we go. Our story then makes the rounds quickly. Because our neighbours are a family and long-standing friends who have been camping together for over 30 years now, in the third generation. From our direct neighbours Susie and Ernst, we are invited then to their large campfire, fish meal and music. We gladly accept this invitation and spend a pleasant evening with interesting conversations.

3.6.2019
Beim Studieren des weiteren Weges nach Westen haben wir gesehen, dass Memphis fast auf unserer Route liegt. Wir beschliessen diesen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen und wollen Elvis’ Graceland besuchen. So cool, dass es gleich neben dem Museum einen Campingplatz gibt. Den steuern wir an und ergattern den letzten Platz. Im gedeckten Aufenthaltsbereich mit Küche spielen sie ununterbrochen Hits vom King of Rock n’Roll. Diese werden vom museumseigenen Radio übertragen.
Wir buchen die erweiterte Tour durch Graceland. Zuerst geht es mit einem Audioguide in das Haus Graceland, dem Wohnsitz von Elvis. Überall haben wir den Eindruck, dass man den Geist von Elvis spüren kann. Wir sind aber doch ein wenig erstaunt, dass das Haus ziemlich normal und verhältnismässig klein ist. Einzig der Möbelgeschmack von Elvis war etwas speziell und man merkt, dass es 70er Jahre Style ist.
Der Pool von Elvis ist auch nicht übermässig gross. Wir hätten erwartet, dass bei einem solchen Star alles ein wenig opulenter gehalten wäre. Ist aber alles erfrischend normal, und nicht so übertrieben wie man es von aktuellen Stars mitkriegt.
Das Grab von Elvis, seinen Eltern und seiner Grossmutter befindet sich auch auf dem Gelände. Dort zu stehen gibt einem doch eine Gänsehaut. Anschliessend sehen wir uns noch die Autos und Kostüme im Museum an.

While studying our way to the west, we noticed that Memphis is almost on our route. We decide to take this small detour and want to visit Elvis‘ Graceland. So cool that there is a camping site right next to the museum. We head for it and get the last place. In the covered lounge with kitchen they play hits from the King of Rock n’Roll all the time. These are broadcast by the museum’s own radio.
We book the extended tour through Graceland. First we go with an audio guide into the house Graceland, the residence of Elvis. Everywhere we have the impression that you can feel the spirit of Elvis. We are a little surprised that the house is quite normal and relatively small. Only the furniture taste of Elvis was a bit special and you notice that it is 70s style.
The pool of Elvis is also not extremely huge. We would have expected that being such a star, everything would be a little more opulent. But everything is refreshingly normal, not as exaggerated as you sometimes see from current stars.
The grave of Elvis, his parents and his grandmother is also on the grounds. Standing there gives you goose bumps. Afterwards we have a look at the cars and costumes in the museum.

4.6.2019
Wir setzen unsere Reise Richtung Westen auf Nebenstrassen fort. In Pine Bluff sehen wir, wie sich die oft im Radio gehörten Überschwemmungen auswirken.

We continue our journey west on side roads. In Pine Bluff, we have the chance to see first hand how the flooding we often hear in the radio look like.

Später finden wir den Statepark Lake Catherine (in der Nähe von Hot Springs). Das Wetter ist heiss und schwül. So sind es um 22 Uhr immer noch 26 Grad und über 80% Luftfeuchtigkeit. Nicht mal das Holz, welches wir im Statepark kaufen, will brennen, so feucht ist es. Nicht dass wir Wärme gebraucht hätten, aber das Feuer hätte ein wenig die Mücken vertrieben.

Later we find the Statepark Lake Catherine (close to Hot Springs) on the way. The weather is hot and humid. At 10pm it is still 26 degrees Celsius and over 80% humidity. Even the wood that we bought in the statepark wouldn’t burn, it is so humid. Not that we needed warmth, but the fire would have driven away the mosquitoes.

5.6.2019
Auch heute fahren wir weiter westwärts, machen ziemlich viele Fahrkilometer auf der Interstate und suchen uns erst gegen späteren Nachmittag für die Übernachtung den Lake Eisenhower State Park auf. Als wir da ankommen, wollen sie gerade schliessen. Die Dame erzählt etwas von Shut Down, wir verstehen es aber nicht ganz. Am Empfang empfehlen sie uns dann den Platz 179. Das sei der schönste im ganzen State Park. Über die Hälfte des State Parks ist wegen des Hochwassers geschlossen. Alle Plätze mit Hook Up sind überflutet und auch die Zugänge zu den Booten stehen über einen halben Meter im Wasser. Wir sind die einzigen Übernachtungsgäste auf dem Camping. So cool. Der empfohlene Platz ist am Rande einer Klippe, unglaublich gross. Mit toller Aussicht.

Today we drive further westwards and make quite a lot of kilometres on the Interstate. In the late afternoon we choose the Lake Eisenhower State Park for our overnight stay. When we arrive there, they are about to close. The lady tells us something about Shut Down, but we don’t quite understand. At the reception they recommend us place 179, which is the most beautiful in the whole State Park. More than half of the State Park is closed because of the high water. All places with Hook Up are flooded and also the accesses to the boats are more than half a meter in the water. We are the only overnight guests on the camping site. So cool. The recommended place is at the edge of a cliff, incredibly big. With a great view.

6.6.2019
Am Morgen besichtigen wir den Damm des Stausees. Aufgrund der vielen Überschwemmungen weiter oben ist die Schleuse doch recht offen. Was hier an geballter Wasserkraft rauskommt ist beeindruckend.

In the morning we visit the dam of the reservoir. Due to the many floods further up the lock is quite open. What comes out here in concentrated water power is impressive.


Über den Scenic Skyline Drive fahren wir weiter westwärts. Viele Kurven, ein ewiges rauf und runter, landschaftlich sehr eindrucksvoll.

Via the Scenic Skyline Drive we move westwards. Many curves, an ongoing up and down, the landscape of this region is very impressive.

Wir haben uns heute das Ziel Texas Caprock Canyon State Park ausgesucht. Da soll es wilde Bisons geben. Als wir am Abend ankommen, sehen wir keine Bisons. Wir übernachten direkt unter einem alten, vom Wind angetriebenen Wasserrad, welches aber nicht mehr richtig funktioniert. Gut, dass in dieser Nacht nicht zu viel Wind weht. Das Rad macht doch einen ziemlichen Lärm, wenn es sich bewegt.

Today we chose Texas Caprock Canyon State Park as our destination. Here, there are supposed to be wild bisons. When we arrive in the evening, we don’t see any bison. We spend the night directly under an old wind driven water wheel, which doesn’t work properly anymore. It’s a good thing that not too much wind is blowing this night. The wheel makes quite a noise when it moves.

7.6.2019
Am Morgen nach dem Frühstück fahren wir zuerst mit dem Auto zur Dusche. Diese ist ca. 10 Minuten entfernt. Auf dem Weg dahin begegnen wir den ersten Bisons und auch Prarie Dogs. Nach dem Duschen besichtigen wir den Statepark und treffen auf eine grosse Herde Bisons. Bei einem Aussichtspunkt steht auch ein von diesem Ausblick ganz faszinierter Mann. Er erzählt uns, dass er diese Herde schon eine Zeit lang beobachtet und er sei so vertieft gewesen, dass er den Bisonbullen, welcher sich ihm von hinten genähert hat, nicht bemerkt habe. Erst als dieser ziemlich nah bei ihm war, habe er ihn gesehen. Zum Glück hat der Bison dann einen Bogen um ihn herum gemacht. Diese Bisons sind schon eindrücklich mit ihren grossen Köpfen (und den unproportional kleinen Ärschen).

In the morning after breakfast we first drive by car to the shower that is about 10 minutes away. On the way we meet the first bison and Prarie Dogs. After the shower we visit the Statepark and meet a large herd of bison. At a vantage point close by we meet a man who is fascinated by the view of watching the bison herd. He tells us that he has been observing the herd for some time and he was so absorbed with the view that he did not notice the bison bull approaching him from behind. Only when the bison was quite close did he see him. Luckily, the bison then made a detour around him. These bisons are quite impressive with their big heads (and disproportionately small asses).

Den Abend verbringen wir auf einem Freistehplatz im National Forest Cibola, die Zufahrt ist etwas holprig und hat teils recht ausgewaschene Spuren. Kein Problem für Doggeli. Erstaunt sind wir aber doch, dass am späteren Abend ein Einheimischer mit einem tief gelegten Sportwagen diese Strecke runterfährt. Der Platz ist wunderschön, und sogar das Brennholz liegt neben der Feuerstelle schon bereit. Die Temperaturen sind auf über 2’000 Metern auch wieder sehr erträglich und so verbringen wir eine ruhige Nacht.

The evening we spend on a free standing place in the National Forest Cibola, the access road is a bit bumpy and has some washed-out tracks. No problem for Doggeli. But we are astonished that in the late evening a local with a low-lying sports car drives down this stretch. The place is beautiful, and there is even firewood next to the fireplace. The temperatures at over 2’000 meters are very agreeable and so we spend a quiet night.

8.6.2019
Auch heute gibt es eine Fahretappe. Das Tagesziel ist Flagstaff, knapp 600 Kilometer entfernt. Da Susanne sich entschieden hat, auch auf der Reise ihre Haare nicht ergrauen zu lassen, suchen wir einen Friseur. Der erste, den wir ansteuern, schneidet zwar den Damen die Haare, aber färben tut er da nicht. Er empfiehlt uns aber einen Coiffeur im nahe gelegenen Einkaufszentrum. Zweimal durchkämmen wir dann das Einkaufszentrum, finden aber den Coiffeur nicht. Erst die Nachfrage bei einem Wachmann bringt Erfolg. Wer kommt auch darauf, dass in einem Kleiderladen in der hintersten Ecke ein Friseursalon steht? Eine «Stylistin» hat auch gerade einen Termin frei. Die Haare werden gefärbt und geschnitten. Die Farbe ist ganz ok, der Schnitt weniger. Aber für total 88$ kann man nicht meckern und Susanne wird die nächsten Tage ja auch nicht vor Leute stehen und einen Kurs geben. Die Nacht verbringen wir auf dem Woody Mountain Campground in der Nähe von Flagstaff. Die gut 44$ für diesen Campingplatz (ohne Elektrizität und Wasser) ist übertrieben. Sie haben aber einen guten Waschsalon und da können wir am Abend gleich noch unsere Wäsche waschen.

The day’s destination is Flagstaff, about 600 kilometres away. Since Susanne has decided not to let her hair turn grey on the trip, we are looking for a hairdresser. The first one we head for cuts the hair of the ladies, but he doesn’t dye it. But he recommends a hairdresser in the nearby shopping mall. We comb the shopping mall twice, but don’t find the hairdresser. Only after asking directions from a security guard we are successful. Who would think that there is a hairdresser’s in a clothes shop in the back corner? A „stylist“ is available at the moment. The hair is dyed and cut. The colour is quite ok, the cut less. But for a total of 88$ you can’t complain and Susanne won’t stand in front of people for the next days and give a course. We spend the night at the Woody Mountain Campground near Flagstaff. The 44$ for this campsite (without electricity and water) is exaggerated. But they have a good laundry and we can wash our clothes in the evening.

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