2.-12.8.2019

2.8.19
Weiter geht es auf dem Alaska Highway Richtung Westen. Auch wenn wir uns da immer wieder wiederholen: aber diesen Highway zu fahren ist einfach wunderschön. Entsprechend gemütlich gehen wir dies dann halt auch an (ohne ein Verkehrshindernis zu sein). Verkehr hat es ohnehin fast keinen.
Schöne Wälder wechseln mit Seenlandschaften ab, in der Ferne sind immer wieder recht hohe Berge zu sehen, langweilig ist dies definitiv nicht.

We continue west on the Alaska Highway. Even if we repeat ourselves again and again: but to drive this highway is simply wonderful. We do this very comfortably (without being a traffic obstacle). There is almost no traffic anyway. Beautiful forests alternate with lake landscapes, in the distance there are quite high mountains to see, this is definitely not boring.

Am Mittag kommen wir am langen Teslin Lake an und geniessen hier die Mittagspause mit toller Aussicht. Einziger Wermutstropfen: der Rastplatz hier ist toll angelegt, es hat gut gemachte Infotafeln, saubere WC….aber nein, andere Menschen schaffen es tatsächlich, ihren Abfall nur wenige Meter neben den Abfalleimern auf den Boden zu werfen. Leider sieht man das immer wieder. Eine echte Schande. Wir räumen ein bisschen auf und leisten so unseren Beitrag.
Am frühen Nachmittag entscheiden wir uns, am Saquanga Lake zu übernachten. Wiederum auf einem der tollen Territorial Parks. Noch finden wir um diese Uhrzeit einen schönen Platz. Top an diesen Parks ist, dass es hier auch kostenlos Feuerholz gibt. Dieses ist jedoch recht grob zugeschnitten, dass man, um zu feuern, dieses Holz noch etwas spalten muss. So macht sich Bruno daran, mit dem schwedischen Beil das Holz zu zerkleinern.

At noon we arrive at the long Teslin Lake and enjoy the lunch break with a great view. The only downer: the resting place here is well laid out, it has informative information boards, clean toilets….but no, other people actually manage to throw their rubbish on the ground only a few meters beside the rubbish bins. Unfortunately you see that again and again. A real shame. We clean up a bit and thus make our contribution.
In the early afternoon we decide to camp at Saquanga Lake. Again on one of the great Territorial Parks. We still find a nice place at this time of day. The top thing about these parks is that there is also firewood for free. However, this is quite roughly cut, so that one has to split this wood a little bit in order to make a fire. Thus, Bruno starts to chop the wood with the Swedish axe.

Holz Lieferung – Wood delivery
Manuelles Holzspalten – manual wood chopping
braucht etwas Kraft – needs a little bit of strength
Mit der Axt, gut zielen – With the axe, a good aim is important
Die Beine sind noch dran – the legs are still good

3.8.19
Heute haben wir etwas lange geschlafen. Das Wetter ist weiterhin gut und wir machen uns auf den Weg. Ziel ist Skagway. Beim Jakes Corner verlassen wir den Alaska Highway und biegen auf die Tagish Road ab, der wir bis nach Carcross folgen. Carcross ist ein kleines Touristendorf, in dem der Endbahnhof der Zuglinie von Skagway her ist. Der Bahnhof hier und die angrenzenden Häuser sind herzig gemacht. Wir schlendern durch die Anlage, geniessen auf dem «Hauptplatz» Kaffee und – aus einer Schweizer Bäckerei – Pain au Chocolat sowie einen Raspberry Horseshoe. Sauteuer (Touri eben) aber super lecker.

Today we slept a little long. The weather is still good and we are on our way. Our destination today is Skagway. At Jakes Corner we leave the Alaska Highway and turn onto Tagish Road, which we follow to Carcross. Carcross is a small tourist village where the terminus of the Skagway train line is. The station here and the adjoining houses are lovely. We stroll through the complex, enjoy coffee on the „main square“ and – from a Swiss bakery – Pain au Chocolat as well as a raspberry horseshoe. Very expensive (touristic place) but super delicious.

Weiter geht es auf dem berühmten Klondike Highway. Zuerst über eine Hochebene mit wunderbaren, emeraldfarbenen Seen.

We continue on the famous Klondike Highway. First over a plateau with wonderful emerald coloured lakes.

Bei der Suspension Bridge machen wir einen Halt und gehen die dortige Anlage besuchen. Diese ist nur wenige Monate pro Jahr offen und ist echt toll gemacht. Schade hat das Restaurant heute zu, wäre gerade Mittagszeit gewesen. Die Brücke selber ist recht wackelig…..

At the Suspension Bridge we make a stop and visit the local complex. It’s only open for a few months a year and it’s really great. The restaurant is closed today, too bad, it would have been just lunchtime. The bridge itself is quite wobbly…..

Ausstellung über Goldgräberzeit
Exhibition about gold rush time
Im Restaurant
at the restaurant

Dann weiter über den knapp 1’000 Meter hohen White Pass. Von dort geht es runter zum Meer. Am amerikanischen Zoll (Skagway ist schon Alaska) gibt es eine gute halbe Stunde Stau. Der Zollbeamte ist für einmal kein sturer Hund, sondern will viel über unseren Camper und unsere Reise wissen. Alles mit viel Freude und Humor.

Skagway: ein Hafen, der auch im Winter nicht zufriert. In der Vergangenheit ein sehr wichtiger Ort, um weiter im Norden nach Gold zu schürfen. Und: ein Highlight der Inside-Passage (vergleichbar mit der Hurtigruten in Norwegen). Entsprechend viel Touristen hat es hier. Als wir ankommen stehen 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen, eines davon riesig. Der Menschenauflauf ist entsprechend im Städtchen enorm. Alle laufen hier mit gezücktem Handy und/oder Selfiestick rum.

Then on over the 1’000 meter high White Pass. From there it goes down to sealevel. At the American customs (Skagway is already Alaska) there is a good half hour traffic jam. The customs officer is for once not a stubborn guy but wants to know a lot about our camper and our trip. Everything with much fun and humor.

Skagway: a harbour that doesn’t freeze over even in winter. In the past it was a very important place to dig for gold further north. And: it’s a highlight of the Inside-Passage (comparable to the Hurtigruten in Norway). Correspondingly, there are many tourists here. When we arrive there are 4 cruise ships in the harbor, one of them huge. The crowd is accordingly enormous in the small town. Everyone walks around here with their mobile phones pulled out.

Wir steuern als erstes den Hafen an, um zu erfahren, wann die Fähre nach Haines fährt. Denn wir haben von anderen Reisenden erfahren, dass die Fährarbeiter am Streiken sind. Die Info vom Hafen ist, dass die nächste Fähre erst am Dienstag (heute ist Samstag) fährt, dies aber mit grosser Wahrscheinlichkeit.
Beim Mittagessen entscheiden wir, dass wir morgen Sonntag wieder einmal Wäsche waschen gehen und dann gemütlich Skagway erkunden wollen. Am Montag soll dann ein Bootsausflug nach Juneau (die Hauptstadt von Alaska) anstehen. Wir finden etwas ausserhalb von Skagway dank iOverlander einen State Park und machen uns einen gemütlichen Abend.

Im Skagway Journal, welchen wir am Lagerfeuer lesen, erfahren wir, dass der Grossvater des US Präsidenten Trump 1858 von Deutschland nach New York ausgewandert ist. In Seattle hat dieser im Rotlichtquartier ein Restaurant geführt und dort Alkohol verkauft und Räume an Frauen vermietet. In der Nähe von Skagway, und später nach dem White Pass in Bennet, hat Grosspapi Trump dann wiederum ein Restaurant eröffnet, das er mit Worten wie «..the best equiped…» oder «…private boxes for ladies and parties…» beschrieb. Schnell wurde dieses «Arctic»-Restaurant im Umkreis berühmt für gutes Essen und besten «Service».
Mit all dem Geld, das er verdiente, reiste Trump um 1901 nach Deutschland zurück, kehrte aber 1902 wieder nach Amerika zurück, heiratete und wurde der Vater vom Vater vom heutigen Trump. 1918 verstarb er mit 49 Jahren an der Spanischen Grippe, hinterliess aber einige Reichtümer in Form von Land und Häusern….Der Rest ist Geschichte.

First we head for the harbor to find out when the ferry departs for Haines. Because we heard from other travelers that the ferry workers are on strike. The information from the harbor was that the next ferry will not leave until Tuesday (today is Saturday), this with a high probability.
At lunch we decide to do some laundry tomorrow and then explore Skagway. On Monday we plan to have a boat trip to Juneau (the capital of Alaska).
We find a State Park just outside from Skagway thanks to iOverlander and enjoy a nice evening.

In the Skagway Journal, which we read at the campfire, we learn that the grandfather of current US President Trump emigrated from Germany to New York in 1858. In Seattle, he ran a restaurant in the red light district and sold alcohol and rented rooms to women.
Near Skagway, and later after the White Pass in Bennet, granddaddy Trump opened another Restaurant, which he described with words like „…the best equiped…“ or „…private boxes for ladies and parties…“. This „Arctic“ restaurant quickly became famous for good food and the best „service“ in the area.
With all the money he earned Trump traveled back to Germany around 1901, but returned in 1902 to the USA, married and became the father of the father of today’s president Trump. He died of the Spanish flu in 1918 at the age of 49, but left behind some riches in the form of land and houses… The rest is history.

4.8.19
Nach dem Frühstück geht es ab in den Waschsalon. Während die Wäsche wäscht suchen wir das Büro für den Bootsausflug auf. Dort erhalten wir dann die Nachricht, dass die Fahrt vom Montag komplett ausgebucht ist. Laut Auskunft sind viele Reisende hier, die ebenfalls auf die grosse Fähre nach Haines warten, und die suchen nun auch etwas zum Zeitvertreib.
Wir zotteln halt unverrichteter Dinge wieder ab. Im Waschsalon lassen wir die Wäsche nun trocknen. Wir diskutieren die Möglichkeiten. Aber zwei zusätzliche Tage in Skagway zu warten macht uns nicht gerade an.
Wir entscheiden uns, halt wieder auf dem Klondike Highway zurück zu fahren. Mit dem Ziel, etwas nördlich von Whitehorse bei den Takhini Hot Springs baden und campen zu gehen.
Also: Wäsche in den Camper versorgen, Doggeli was zu trinken geben und dann ab auf die Strasse.
Am kanadischen Zoll wieder etwas Wartezeit. Wir als Camper müssen eine andere Spur als die normalen PW’s nehmen. Es erweist sich, dass dies uns viel Zeit spart (als ob dies wichtig wäre). Wir nehmen die rechte Spur, vor uns nur ein anderer Camper. Der Zöllner, der diesen abfertigt, nimmt es sehr genau. Zuerst eine lange Diskussion, dann muss der Fahrer sämtliche Klappen des Campers öffnen. Wir fürchten schon Schlimmes. Dann sind wir an der Reihe, aber auch diesmal geht es wie der Blitz. So haben wir gut 10 PW’s am Zoll überholt.

After breakfast we go to the laundry shop. While the laundry is washing, we visit the office for the boat trip. There we get the news that the trip from Monday is fully booked. According to the information there are many travelers here who are also waiting for the big ferry to Haines, and they are now looking for something to pass the time.
So we leave the office a bit disappointed. In the laundry shop we let the laundry dry. We discuss the possibilities. But waiting another two days in Skagway is not very enticing.

So we decide to drive back on the Klondike Highway. With the goal to go swimming and camping a little north of Whitehorse at the Takhini Hot Springs.
So: stow the laundry in the camper, give Doggeli something to drink and hit the street.
At the Canadian customs again some waiting time. As campers we have to take another lane than the ordinary cars. It turns out that this saves us a lot of time (as if this were important). We take the right lane, in front of us only another camper. The customs officer who clears it takes it very seriously. First a long discussion, then the driver must open all boxes of the camper. We fear for the worst. Then it’s our turn, but also this time it goes like lightning. So we overtook about 10 cars at the customs.

Gegen 17:00 Uhr treffen wir auf dem Campingplatz ein, packen die Badesachen und lassen uns in den Hot Springs einweichen. Schön ist es auch, dass es ab und zu etwas regnet.

Around 5 pm we arrive at the camping site, pack our bathing stuff and let ourselves soak in the Hot Springs. It is also nice that it rains from time to time.

5.8.19
Nach Einkauf, Tanken und endlich wieder einmal Doggeli waschen (hatte es dringend nötig) besichtigen wir Whitehorse, die Hautstadt des Yukon. Der Yukon hat knapp 40’000 Einwohner (davon leben 26’000 in Whitehorse) und ist gut 11 Mal grösser als die Schweiz, also auch nicht gerade überbevölkert.

Das Zentrum ist überschaubar, es hat viele Läden zum Stöbern. Nach einem riesigen Hamburger und «Fish and chips» besichtigen wir den Raddampfer «Klondike». Solche Schiffe sind schon beeindruckend. Die Klondike ist früher bis nach Dawson City den Yukon runtergefahren, hat dafür ein Mal Holz bunkern müssen und gut 1.5 Tage gebraucht. Die Rückfahrt stromaufwärts dauerte 4 Tage und viermal Holz nachladen. Leider ist aus statischen Gründen nicht das ganze Schiff besuchbar.

The center of town is quite manageable, it has many shops to browse. After a huge hamburger and „fish and chips“ we visit the paddle steamer „Klondike“. Such ships are very impressive. The Klondike used to drive down the Yukon to Dawson City, had to bunker wood once and took about 1.5 days. The return trip downstream took 4 days and 4 reloads of wood. Unfortunately the whole ship cannot be visited for static reasons.

Doggeli und Wetterfahne – Doggeli and weathervane

Im Visitor Center von Whitehorse sind wir kurz auf dem ewig langsamen Internet. Wir besprechen, dass wir «…Alkohol kaufen müssen…», was einer Schweizer Touristin im Center dann sehr auffällt, schaut sie uns doch als Riesen-Alki an.
Gemeint war aber nur, dass wir wieder einmal einen Schlauchbeutel Wein in einem der Liquor Stores kaufen müssen, respektive wollen.
Apropos Alkohol: im Autoradio hören wir bei den hier gerade anstehenden Beerdigungen, dass die Trauer-Familien wünschen, dass «…die Abdankungen Alkohol-frei und ohne Drogen…» ablaufen sollen. Das hat uns dann doch etwas erstaunt. Obwohl man hier teils recht viele Alkis sieht.

Wir verlassen Whitehorse Richtung Norden. Am Lake Laberge finden wir wiederum einen schönen Territorial Campground mit einer extrem tollen Aussicht .

In the Visitor Center of Whitehorse we are briefly on the extremely slow Internet. We discuss that we „…have to buy alcohol…“, which a Swiss tourist in the center notices very clearly, as she looks at us as if we were alcohol addicts.
The thing we meant was that we only needed to buy a bag of wine in one of the Liquor Stores.
Apropos alcohol: in the car radio we hear about upcoming funerals and that the mourning families want „…the abdications to be alcohol-free and without drugs…“. That surprised us a little bit. Although you see quite a lot of alcohol addicts around here.
We leave Whitehorse to the north. At Lake Laberge we again find a beautiful Territorial Campground with a stunning view.

6.8.19:
Heute geht es wiederum weiter auf dem Klondike Highway. Schon nach knapp 60 Kilometer aber halten wir an. Hier soll es die «weltweit» bekannten und grössten Cinnamon Rolls geben. Stimmt! Die Dinger sind riesig.

Today we continue again on the Klondike Highway. Already after 60 kilometers we stop. Here you can find the „worldwide“ known and biggest Cinnamon Rolls. Right! The things are huge.

Gemütlich geht es vorbei an Carmarcks und Pelly Crossing, wo wir mit einer tollen Aussicht unser Mittagessen verzehren…ja, mit Dessert bestehend aus einem Teil der Cinnamon Roll.

We pass Carmarcks and Pelly Crossing, where we eat our lunch with a great view…and yes, as dessert a part of the Cinnamon Roll.

Auf dem Territorial Park Moose Creek übernachten wir. Unser Platz ist riesig, wir könnten gut 4 Doggelis hier hinstellen.

We spend the night at the Territorial Park Moose Creek. Our place is huge, we could put 4 Doggelis here.

7.8.19
Tagesziel heute ist Dawson, welches wir nach schon recht kurzer Fahrt nach dem Morgenessen erreichen. Bevor wir in die Stadt reinfahren, machen wir einen Abstecher auf den Dome Hill, ein Aussichtspunkt über der Stadt. Dort quatschen wir mit einer älteren Frau, die gerade ihren 60. Hochzeitstag mit ihrem Mann feiert und aus diesem Grund mit ihm und ihren beiden Söhnen zwei Wochen Ferien macht. Der Zufall will es, dass einer der Söhne in der Diamantenmine von Diavik arbeitet, von der wir in Yellowknife gehört haben.

Today’s destination is Dawson, which we reach after a short drive after breakfast. Before we drive into the city we make a detour to Dome Hill, a viewpoint over the city. There we chat with an older woman who is celebrating her 60th wedding anniversary with her husband and for this reason is taking a two-week holiday with him and her two sons. It’s a coincidence that one of the sons works in the diamond mine of Diavik, which we heard about in Yellowknife

In Dawson machen wir zuerst eine schnelle Stadtrundfahrt und besuchen dann kurz das Visitor Center, bevor wir uns auf dem Campingplatz mitten in der Stadt einquartieren. Die Plätze dort sind extrem klein, aber es geht. Für eine Nacht zum Schlafen völlig ok, und die Lage ist echt gut.
Mittagessen gibt es in einem sehr speziellen Vegi-Restaurant, die Eier der Omelette von Bruno stammen von sehr glücklichen Hühnern.
Wir erkunden nun noch zu Fuss die knapp 1’000 Einwohner zählende Stadt. Dawson war ein Schmelztiegel in den Zeiten des Goldrushes, und damals lebten gut 30’000 Menschen hier.

In Dawson we first do a quick city tour and then visit the Visitor Center for a short time, before we camp on the campsite in the middle of the city. The pitches there are extremely small, but it’s ok. For a night to sleep it’s enough, and the location is really good.
Lunch is served in a special vegetarian restaurant, the eggs of Bruno’s omelette come from very happy hens.
Afterwards we explore on foot the city which has almost 1’000 inhabitants. Dawson was a melting pot in the times of the Goldrush, and at that time 30’000 people lived here.

Nachtessen nehmen wir in einem gemütlichen Restaurant auf der Terrasse ein. Gegen 21.30 – es ist immer noch sehr hell – gehen wir dann in den Diamond Tooth Gertie, ein Spielsaloon, der auch eine Showbühne hat und geniessen eine tolle Can Can Darbietung. Wir haben einen idealen Sitzplatz fast ganz vorne ergattert.

We have dinner in a cosy restaurant on the terrace. Around 9.30 pm – it is still very bright – we go to the Diamond Tooth Gertie, a casino that also has a show stage and enjoy a great Can Can performance. We got an ideal seat almost at the front.

8.8.19
Heute startet wiederum ein Bucket List Teil unserer Reise: die Fahrt auf dem Dempster Highway Richtung Inuvik und dann nach Tuk (kurz für Tuktoyaktuk)am Arktischen Ozean. Der Dempster ist eine 750 Kilometer lange Schotterstrasse bis nach Inuvik, dann geht es nochmals 150 Kilometer auf Schotter nach Tuk .
Die Frage ist schon berechtigt: warum fahren (einigermassen) normale Leute wie wir insgesamt fast 1’800 Kilometer auf einer Schotterpiste, nur um einen Ort auf der Landkarte zu besuchen? Darauf gibt es wohl keine Antwort, nur die Bemerkung, dass es sich mehr als lohnt, wenigstens für uns.

Wir gehen am Morgen noch Tanken und biegen dann gut 40 Kilometer nach Dawson auf den Dempster Highway ab. Diese Piste ist in einem sehr guten Zustand – kein Wunder, diese Strecke ist ganzjährig nutzbar und muss entsprechend gepflegt werden. Nach gut 70 Kilometer besuchen wir das Interpretive Center, welches viele Informationen über die Gegend hier vermittelt. Einzig bei dem Schwerpunkt über die Vögel passen wir.
Stark hängen geblieben ist indes der Umstand, dass es hier im Winter über mehrere Wochen unter -40 Grad sein kann. Das sind Zustände, die wir uns als Europäer kaum vorstellen können. In der Schweiz würde bei solchen Temperaturen das Leben zum Erliegen kommen.
Ebenfalls etwas eigenartig muten im Visitor Center die ausgestopften toten Vögel an, welche auf dem Tisch rumliegen, an welchen man sich hinsetzten kann um einen Labradortee zu trinken. Auch hat es viele Felle von Bären und Füchsen rumliegen, welche man anfassen darf. Das nutzt ein Mädchen dann auch ausgiebig und schmust mit einem Bärenfell. In der Schweiz wäre so etwas unvorstellbar.
Wir fahren dann gemütlich weiter, und die Landschaft hier entlang der Strasse ist einmalig schön. Super, dass auch das Wetter heute mitspielt.

Today another Bucket List part of our trip starts: the journey on the Dempster Highway towards Inuvik and then to Tuk (short for Tuktoyaktuk) at the Arctic Ocean. The Dempster is a 750 km long gravel road to Inuvik, then another 150 km on gravel to Tuk.
The question is justified: why do somewhat normal people (to some extent)
like us drive almost 1,800 kilometers roundtrip on a gravel road just to visit a place on the map? There is probably no answer to that, only the remark that it is well worth it, at least for us.
In the morning we go to refuel and then turn 40 kilometers after Dawson onto the Dempster Highway. This road is in a very good condition – no wonder, it can be used all year round and has to be maintained accordingly. After a good 70 kilometers we visit the Interpretive Center, which provides a lot of information about the area. Only when the emphasis is about birds we pass.
However, the fact that it can be below -40 degrees Celsius for several weeks in winter got our attention. These are circumstances that we as Europeans can hardly imagine. In Switzerland, life would come to a standstill at such temperatures.
The stuffed dead birds, which lie on the table at which one can sit down to drink a Labrador tea, also look a little strange. There are also many skins of bears and foxes lying around, which you can touch. A young girl uses this opportunity extensively and cuddles with a bearskin. In Switzerland such a thing would be unimaginable.
Then we drive on comfortably, the landscape here along the road is uniquely beautiful. It’s great that the weather is also good today.

Nach vielen landschaftlichen Highlights kommen wir gegen Abend auf einem Territorial Campground an. Viele Leute hat es nicht, dafür genügend Mücken, die sich aber von unserem Mückenspray in die Flucht schlagen lassen.

After many scenic highlights we arrive at a Territorial Campground in the evening. There are not many people, but mosquitoes plentiful, luckily our mosquito spray makes them flee.

9.8.19
Heute sind wir früh auf, und zuerst geht es zur ersten von zwei Flussfähren, die wir auf dem Weg nach Inuvik nehmen müssen. Die Strecke bis dorthin ist wiederum sehr abwechslungsreich.
Die erste Fährüberfahrt geht problemlos von statten, ebenso die zweite Fähre gut 60 Kilometer später.

Today we are up early, and we drive to the first of two river ferries we have to take on the way to Inuvik. The way till there is again very varied. The first ferry crossing goes without a hitch, as does the second ferry about 60 kilometers later.

Und wieder sind es Susannes Adleraugen, die auf dem Weg weit entfernt vom Strassenrand einen Grizzly samt Jungen sehen. Natürlich halten wir an und nehmen den Feldstecher hervor, um die Sache aus «der Nähe» beobachten zu können. (Leider keine Bilder da zu weit weg.)

And again it’s Susanne’s eagle eyes that see a grizzly with a cub far away from the roadside. Of course we stop and take out the binoculars to be able to watch them from „close up“. (Unfortunately no pictures since too far away.)

Kurz nach Mittag kommen wir in Inuvik an, fahren aber recht direkt weiter nach Norden, um nach Tuk zu gelangen. Obwohl diese Schotterpiste praktisch neu ist – man kann erst die zweite Saison im Sommer auf dieser Strasse nach Tuk fahren – ist sie schon in einem recht schlechten Zustand, viel Wellblech, viele Löcher und Spurrillen. Hinzu kommt, dass es nun angefangen hat zu regnen, und die Strecke wird recht schlammig.

Shortly after noon we arrive in Inuvik, but drive directly north to get to Tuk. Although this gravel road is practically new – you can only drive to Tuk for the second season in summer on this road – it is already in a rather bad condition, a lot of washboard, many holes and ruts. In addition, it has now started to rain, and the track becomes quite muddy.

Tuk erreichen wir gegen 16:00 Uhr. Wir fahren bis an den Aussichtspunkt, wo man am Arktischen Ozean eigentlich baden gehen könnte. Da es aber ein Schild hat, welches das Baden hier verbietet, da es ein Fischerreservat ist, verzichtet Bruno halt schweren Herzen auf diesen Badespass. Dass es gerade stark regnet, die Luft knapp 7 Grad kühl ist und dass das Wasser circa 4 Grad hat, muss da nicht erwähnt werden….

We reach Tuk around 16:00 o’clock. We drive to the vantage point where you could go swimming at the Arctic Ocean. But as there is a sign that forbids bathing here, as it is a fishing reserve, Bruno renounces to go swimming here with a heavy heart. The fact that it is raining heavily, the air is 7 degrees Celcius cool and that the water has about 4 degrees Celsius doesn’t have to be mentioned….

Tuk

Eigentlich wollten wir an diesem Punkt auch übernachten, denn es hat ein paar Stellplätze. Aber wir entscheiden uns, wieder zurück zu fahren. Denn ein Stellplatz hier hätte 60 Kanadadollar gekosten, ohne Duschen, dafür ein Toi Toi WC, welches recht schmutzig war und vor allem richtig voll. Verbunden mit dem miesen Wetter fiel uns der Entscheid, wieder gut 2 Stunden zurück nach Inuvik zu fahren recht einfach.
Bei der Rückfahrt haben wir dann aber noch einen iOverlander Platz gesehen. Dieser befand sich auf einer kleinen Anhöhe neben der Strasse, zu erreichen über eine Schotterpiste mit gut 10% Steigung. Als wir darauf abbiegen, fangen die Hinterräder an durchzudrehen, da der Boden extrem schlammig ist. Mit feinem Gasfuss kommen wir aber doch noch auf den Platz. Der Platz wäre top mit wunderbarer Aussicht. Aber der Schlamm und vor allem die Unsicherheit, ob der Boden das Gewicht von Doggeli tragen wird lässt uns entscheiden, auch hier nicht zu bleiben. Also geht es die kleine Steigung wieder runter. Und wir merken: bremsen auf dieser Strasse ist nicht mehr möglich, das ABS ist im Dauereinsatz, also möglichst langsam runterfahren und hoffen, dass der Wagen nicht wegrutscht. Was er am Ende der Steigung zwar macht, aber dann kommen wir zum Glück auf die Strasse, wo die Räder wieder mehr Grip haben.
Gut zwei Stunden später und mit einem völlig verdreckten Doggeli fahren wir in Inuvik ein. Der erste Campingplatz hat keinen Platz mehr, also auf zum zweiten. Dieser ist fast leer. Dem Wetter und dem Bucket List Element sei Dank gibt es heute ein Fondue.
Wir treffen auf dem Platz noch ein pensioniertes deutsches Ehepaar, die mit einem Hund und einem über 30 Jahre alten Unimog unterwegs sind – open end. Da könnte man doch fast ein wenig eifersüchtig werden.

Actually we wanted to spend the night at this point, it has a few campsites. But we decide to drive back again. Because a site here would have cost 60 Canadian dollars, without showers, only a Toi Toi toilet, which was quite dirty and above all really full. In connection with the bad weather here we decided to drive the two hours back to Inuvik.
On the way back we saw an iOverlander place. It was located on a small hill next to the road, to be reached via a gravel road with a good 10% gradient. When we turn on it, the rear wheels start to spin, because the ground is extremely muddy. But with a fine gas foot we reach the site. The place would be top with a wonderful view. But the mud and above all the uncertainty whether the ground will carry the weight of Doggeli makes us decide not to stay here either. So we drive down the small slope. And we notice: braking on this road is no longer possible, the ABS is in continuous use, so we drive down as slowly as possible and hope that the car doesn’t slip away. Which he does at the end of the descent, but then we luckily reach the main road where the wheels have more grip again.
About two hours later and with a completely dirty Doggeli we enter Inuvik. The first camping site has no more place, so we go to the second one. This one is almost empty. Thanks to the weather and the bucket list element there is a fondue today.


On the campground we meet a retired German couple who are traveling with a dog and a 30 year old Unimog – open end. You could almost get a little jealous.

10.8.19
Zuerst fahren wir in Inuvik am Morgen Einkaufen und Tanken. Der Tankwart teilt uns mit, dass die Iglukirche offen sei. Wir fahren da hin und stehen vor verschlossenen Türen. Im Internet stossen wir aber auf eine Telefonnummer, wo man sich für eine Führung hinwenden kann. Wir telefonieren da und ein Herr antwortet, dass er keinen Schlüssel für die Kirche habe, wir sollen uns bei Sheila melden. Das machen wir dann auch. Sheila teilt uns mit, dass sie im Moment den Schlüssel nicht habe und wir am Abend an die Führung kommen sollen. So lange wollen wir aber nicht in Inuvik bleiben. Wir beratschlagen auf dem Parkplatz noch, was wir jetzt machen wollen, da klopft es an die Türe von Doggeli. Es ist Mark, mit welchem wir vorhin telefoniert haben. Er habe ein paar Schlüssel gefunden und würde uns nun die Kirche zeigen. Es sind ungefähr 15 Schlüssel an 4 verschiedenen Schlüsselbunden und alle werden an der vorderen und hinteren Türe der Kirche ausprobiert. Keiner passt. Dann ruft er Sheila an und die ältere Dame erscheint dann auch 5 Minuten später mit weiteren 30 Schlüsseln. Auch diese werden ausprobiert und keiner passt.
Susanne hat ein Dejà-vu und eventuell kommt diese Szene einigen Bloglesern auch bekannt vor…
Sheila will ihren eigenen Schlüsselbund nun besorgen, wir sollen 10 Minuten warten und dann fände die Führung statt.
Dem ist auch so. Sheila erzählt viel Interessantes über die Kirche und Inuvik. So wussten wir zum Beispiel nicht, dass Inuvik erst knapp 70 Jahre alt ist. Vorher war hier einfach nur Wald und Wildnis. Die Kirche wurde dann 1960 vom damaligen Pastor entworfen und mit Hilfe eines Ordensbruders erstellt. Man beachte, dass Inuvik auf Permafrost gebaut ist, sprich praktisch alle Häuser sind auf Stelzen verankert. Nicht aber so die Kirche, denn diese steht auf einem Beton-Teller und ist abgestützt mit dutzenden von Holzpfeilern. Das hält alles tiptop, bis in den letzten Jahren der Wunsch nach mehr Energieeffizienz aufkam. Jetzt ist die Kirche zwar besser isoliert, aber unter der Kirche ist es jetzt auch wärmer und so hat sich der Betonteller gesenkt. Sie hoffen nun, dass sie das Problem wieder in den Griff bekommen. Wissen aber noch nicht genau wie.

First we go shopping and refueling in the morning in Inuvik. The gas station attendant informs us that the igloo church is open. We go there and stand in front of closed doors. But on the internet we come across a telephone number where we can ask for a guided tour. We are on the phone and a gentleman answers that he does not have a key for the church, we should contact Sheila. That’s what we do. Sheila tells us that she doesn’t have the key at the moment and that we should come to the tour in the evening. But we don’t want to stay that long in Inuvik. We are still discussing on the parking lot what we are going to do now, when somebody knocks on Doggeli’s door. It’s Mark, with whom we talked on the phone earlier. He found some keys and would be available now to show us the church. There are about 15 keys on 4 different keychains and all are tried on the front and back door of the church. Not one key fits. He then calls Sheila and the older lady appears 5 minutes later with another 30 keys. These are also tried out and again none fits. Susanne has a Dejà-vu and maybe this scene looks familiar to some blog readers…
Sheila wants to get her own bunch of keys now, we have to wait 10 minutes and then the tour will start.
This is also the case. Sheila tells a lot of interesting things about the church and Inuvik. For example, we didn’t know that Inuvik was only 70 years old. Before it was just forest and wilderness. The church was then designed in 1960 by the pastor and built with the help of a brother. Note that Inuvik is built on permafrost, which means that practically all houses are anchored on stilts. But not the church, because it stands on a concrete bowl and is supported by dozens of wooden pillars. This structure keeps all the weight of the church without any problems, until the desire for more energy efficiency arose in recent years. Now the church is better insulated, but under the church it is now warmer and so the concrete bowl has lowered due to the warmed up permafrost. They now hope to get the problem under control again. But they don’t know exactly how yet.

Von Inuvik geht es dann wieder südwärts, wir übernachten auf dem Nitainlaii Territorial Park am Ufer des Peel Rivers. Die meiste Zeit regnet es, der Boden ist schlammig und teils mühsam zu fahren. Vor allem bedauern wir die Biker und auch die Velofahrer, die uns entgegen kommen, denn das Wetter und die Strasse werden nicht besser.

From Inuvik we head south again, we spend the night at the Nitainlaii Territorial Park on the shore of the Peel River. Most of the time it’s raining, the ground is muddy and sometimes difficult to drive. Above all, we regret the bikers and also the cyclists who come towards us, as the weather and the road do not get better.

11.8.19
Da es gestern und heute geregnet hat, ist der Highway ziemlich matschig. Unterwegs sehen Susannes Adleraugen wieder einen Bären am Grasen. Wir schauen ihm aus der Ferne ein wenig zu und fahren anschliessend weiter in die Eagle Plains Lodge. Schön wenn man sich da nach einer solchen Fahrt einfach hinsetzten und ein Mittagessen geniessen kann.

Since it rained yesterday and today, the highway is quite muddy. On the way Susanne’s eagle eyes see another bear grazing. We watch him a little from a distance and then drive on to the Eagle Plains Lodge. It’s nice to be able to sit down after such a drive and enjoy lunch.

Wir fahren anschliessend gemütlich bis zum Besucherzentrum Tombstone und wollen da auf dem Campingplatz übernachten. In der iOverlander App lesen wir, dass der Campingplatz 36 Plätze hat. Da wir nicht viele Reisende unterwegs angetroffen haben, sind wir dann doch erstaunt, dass alle Plätze bis auf den Gruppenplatz belegt sind. Auf diesem darf man sich hinstellen, wenn bis 19 Uhr keine Gruppe aufgetaucht ist. Das Risiko gehen wir ein. Nach gut einer Stunde kommt ein deutscher Herr auf uns zu und fragt, ob er seinen Camper bei uns hinstellen darf. Klar, jetzt sind wir eine Gruppe und bleiben die Nacht stehen.

We then drive comfortably to the Tombstone Visitor Centre and want to spend the night there on the camping site. In the iOverlander App we read that the campsite has 36 sites. Since we didn’t meet many travelers on the way, we are surprised that all sites are occupied except for the group site. On tit one may park if no group appears until 7pm. We take the risk. After a good hour a German gentleman approaches us and asks if he is allowed to park his camper with us. Sure, now we are a group and stay the night.

12.8.19
Nachdem wir uns von den beiden Deutschen verabschiedet haben tuckern wir gemütlich die gut 70 Kilometer des Dempster Highways bis zur Kreuzung des Klondike Highways, der uns dann wieder nach Dawson bringt.

After saying goodbye to the Germans we chug the 70 kilometers of the Dempster Highway to the crossing of the Klondike Highway, which brings us back to Dawson.

Dort wird wieder getankt, gut 1’900 Km sind wir nun gefahren. Dem nasskalten Wetter, dem vielen Auf und Ab sowie den schlammigen Passagen und dem Heizen geschuldet kommen wir auf einen Verbrauch auf dieser Strecke von etwas über 15.3l/100 Km.
Nach dem Tanken ist Autowaschen angesagt. Da die Pisten mit einer Chemikalie (Calcuim Chlorid) behandelt sind, die bei Trockenheit verhindert, dass es beim Fahren enorm staubt, wird diese bei Nässe mit der Zeit hart wie Beton. Enorm schwer wird es dann, diese Schmutzschicht beim Waschen zu entfernen. Der Wagen ist nach dem Waschen einigermassen sauber – Bruno aber nicht mehr. Trotzdem fahren wir weiter, zuerst mit der Fähre über den Yukon und dann auf den berühmten Top of the World Highway, der von Dawson nach Tok führt. Diese Strecke ist ebenfalls (grösstenteils) nicht geteert, aber problemlos zu fahren. Sie führt oft entlang von Hügelkämmen mit einer enorm schönen Weitsicht. Der Grenzübertritt nach Alaska erfolgt problemlos.

There we refuel again, a good 1’900 km we have now driven. Due to the wet and cold weather, the many ups and downs as well as the muddy passages and the heating we have a consumption of about 15.3l/100 km on this stretch.
After refueling we have to wash our car. Since the roads are treated with a chemical (calcium chloride) that prevents dusting when driving in dry conditions, this becomes as hard as concrete when wet. This layer is extremely difficult to remove when dried out, so you have to wash the car before this chemical gets dry.
The car is reasonably clean after washing – but Bruno no longer. Nevertheless we drive on, first with the ferry over the Yukon and then on the famous Top of the World Highway, which leads from Dawson to Tok. This stretch is also not tarred (mostly), but easy to drive. It often leads along ridges with an enormous view. The border crossing to Alaska is easy.

Kurze Zeit später kommen wir in Chicken an, einer Ortschaft, in der im Sommer gut 20, im Winter 3 Menschen leben. Aber es hat 3 Campgrounds. Und ein Downtown Chicken mit Liquor Store, Souvenirladen und Restaurant, welches wir am Abend natürlich ausprobieren müssen. Bruno nimmt einem Burger, Susanne aber isst eine Rentierwurst. So wird also Weihnachten mit einem Rentier weniger (wahrscheinlich Rudolphe the reindeer) stattfinden…;-)

A short time later we arrive in Chicken, a village where 20 people live in summer and 3 in winter. But it has 3 campgrounds. And a Downtown Chicken with Liquor Store, souvenir shop and restaurant, which we have to try in the evening, of course. Bruno takes a burger, Susanne eats a reindeer sausage. So we have this years‘ Christmas with one reindeer less (probably Rudolphe the reindeer)…;-)

Im Restaurant treffen wir zuerst auf ein jüngeres Paar, welche mit einem Toyota Prius unterwegs sind und die wir immer wieder auf dem Dempster Highway gesehen haben. Und auf einem Motorradfahrer, dem wir ebenfalls auf dem Dempster bei Regen und Schlamm getroffen haben. Er ist nun froh, wieder auf einigermassen guter Strasse zu sein. Auch als Hordcore-Biker hat ihn der Schlamm und die Kälte an seine Grenzen gebracht. Können wir sehr gut nachvollziehen. Sind aber froh, nicht mit ihm tauschen zu müssen, so ein Camper mit Heizung und 4 Rädern ist doch schon was Tolles.

In the restaurant we first meet a younger couple who are on their way with a Toyota Prius, which we have seen again and again on the Dempster Highway. And a motorcyclist, whom we also met on the Dempster during rain and mud. He is now happy to be back on a reasonably good road. Also as a Hordcore-Biker the mud and the cold brought him to his limits. We can understand this very well. But we are glad not to have to change with him, since our camper with heating and 4 wheels is something great.

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