13.-29.8.2019

13.8.2019
Das Wetter hat gedreht, leichter Regen setzt ein. Wir verabschieden uns von Chicken Downtown und fahren dem Taylor Highway entlang bis zur Kreuzung mit dem Alaska Highway. Wir biegen rechts ab und weiter gehts nordwärts gegen Tok. Hier haben wir vor gut 20 Jahren einmal im Roadhouse «Fast Eddy» gegessen, da wir aber fürs Mittagessen zu früh hier sind, verschieben wir das auf den Zeitpunkt, wenn wir hier auf der Rückreise wieder vorbeikommen. Stattdessen holen wir in einem Convenience Store einen Kaffe und bestaunen die Auswahl an Jagdutensilien, die man hier kaufen kann. Alleine die Laufmeter an verschiedensten Waffen – darunter auch automatische Schnellfeuergewehre –  und Munition ist beeindruckend.
Gegen Mittag treffen wir in Grand Junction ein. Hier ist der Endpunkt des Alaska Highways (siehe Blog vom 24.7.19).

The weather has changed, light rain sets in. We say goodbye to Chicken Downtown and drive along the Taylor Highway to the junction with the Alasko Highway. We turn right and head north towards Tok. Here we ate some 20 years ago in the Roadhouse „Fast Eddy“, but because we are here too early for lunch we postpone it until we pass here again on our way back. Instead we get a coffee in a convenience store and marvel at the selection of hunting utensils you can buy here. Just the meters of shelfplace of various weapons – including automatic rapid fire rifles – and ammunition is impressive. Around noon we arrive at Grand Junction. Here is the endpoint of the Alaska Highway (see blog of 24.7.19).

Obwohl noch nicht extrem notwendig tanken wir nach, hier ist der Diesel gut 25 Rappen pro Liter günstiger als in Dawson. Es folgt ein Philly Cheesesteak und Alaska Cheesesteak für den Hunger am Mittag. Anschliessend nutzen wir die Dumping Station sowie nochmals die Auto-Waschanlage, um wiederum 10 Minuten lang vor allem den Unterboden von Doggeli etwas sauber zu kriegen. Was sich da alles an Dreck angesammelt hat.
Von Grand Junction geht es nun südwärts zum Denali Highway. Auf dieser Stecke sehen wir oft die parallel verlaufende gut 800 Meilen lange Pipeline von Prudhoe Bay nach Valdez.

Although not yet extremely necessary we refuel, here the diesel is more than 25 cents per liter cheaper than in Dawson. We then have a Philly Cheesesteak and an Alaska Cheesesteak for the hunger at noon. Afterwards we use the dumping station as well as the car-wash again to get the Doggeli’s lower body clean for another 10 minutes. It’s still amazing the amount of dirt that has accumulated there.
From Grand Junction we head south to the Denali Highway. On this stretch we often see the 800 miles long pipeline from Prudhoe Bay to Valdez that runs parallel to our track.

Der Verkehr hält sich hier in Grenzen, der Wind aber gar nicht. Über Duzende von Kilometern erleben wir einen enorm starken Gegenwind, der erst gegen Paxson aufhört. Hier biegen wir dann auch ab auf den Denali Highway. Die ersten Meilen sind noch asphaltiert. So fahren wir auf einer gerade noch als ok einzustufenden Strasse knapp 40 Kilometer von der Abzweigung weiter und gelangen an unser Tagesziel, einem Campground am Tangle Lake.
Das Wetter weiss nicht recht was es will, der Himmel sieht oft bedrohlich nach Gewitter aus, aber irgendwie bleibt es bei einem leichten Nieselregen. Die Aussicht vom Heckfenster der Kabine auf den See ist daher auch nicht extrem berauschend.

Traffic is scarce here, but the wind is not. Over dozens of kilometers we experience an enormously strong headwind, which only stops around Paxson. Here we turn onto the Denali Highway. The first miles here are still asphalted. So we drive on a road that is just ok, about 40 kilometers from the turn-off and reach our destination of the day, a campground at Tangle Lake.
The weather doesn’t really know what it wants, the sky often looks threatening like imminent thunderstorms, but somehow only a light drizzle sets in. The view from the rear window of the cabin to the lake is therefore not extremely intoxicating.

14.8.19
Leise trommelt ein schwacher Regenschauer auf unser Aludach. Also nichts mit Frühstück samt Seesicht. Nach dem Frühstück im Camper wird es aber etwas besser, und als wir einige Zeit auf dem ungeteerten Denali-Highway unterwegs sind, zeigt sich auch die Sonne. Je weiter wir gegen Westen fahren, desto besser wird es. Die Gegend ist sehr abwechslungsreich, kleine Hügel wechseln ab mit grossen Ebenen und teils sieht man in der Ferne sogar Gletscher.

Quietly a weak rain shower drums on our aluminium roof. So nothing with breakfast and lake view. But after breakfast in the camper it gets a bit better, and when we are on the unpaved Denali-Highway for some time the sun shows up. The further we drive towards the west the better it gets. The area here is very varied, small hills alternate with big plains and sometimes you can even see glaciers in the distance.

An einem besonders schönen Ort halten wir etwas länger an, sind vom Rand zu einer grossen Ebene keine 10 Meter weg parkiert. Plötzlich fährt ein grosser Mietcamper auf diesen Aussichtspunkt und schafft es tatsächlich, seinen Camper genau zwischen Doggeli und dem Rand des Parkplatzes zu stellen. Dies obwohl es hier einen riesigen Platz hat. Eine asiatische Familie steigt aus, der kleine Mann zückt ein riesiges Rohr (!!) samt Kamera dran und fängt an wie wild alles Mögliche an der Aussicht zu fotografieren, ohne selber die Aussicht einmal zu geniessen. Nun ja, jedem das Seine. Wir fahren einige hundert Meter weiter an einen anderen Aussichtspunkt und geniessen unseren Lunch in Ruhe.

At a particularly beautiful place we stop a little longer, are parked from the edge to a large plain less than 10 meters. Suddenly a big rental camper drives up to this view point and actually manages to put his camper exactly between Doggeli and the edge of the parking lot. Even so it is a huge place here. An Asian family gets out, the man pulls out a huge zoom lens on his camera and starts taking pictures of the view without enjoying the view. Well, to each his own. We drive a few hundred meters to another vantage point and enjoy our lunch in peace.

Nach dem Essen fahren wir gemütlich weiter. Einmal werden wir von einem Mietcamper mit ebenfalls asiatischen Leuten überholt, und der Typ fährt über diese Piste wie auf einer Asphaltstrecke. So schnell wären wir mit Doggeli – obwohl technisch möglich – nicht gefahren.
Am Ende des Denali Highways sehen wir per Zufall ein Schild für einen Campingplatz, der ebenfalls einen Waschsalon hat. So entschliessen wir uns kurzfristig, diesen anzufahren und wieder einmal zu waschen und einen Youtube-Film hochzuladen, der achte, der von Yellowstone handelt, wo wir vor schon gut 6 Wochen waren.
Das Internet ist aber nur bei der Reception gut. Bruno setzt sich also nach dem Nachtessen dort hin und lädt den Film hoch. Während dieser Zeit fahren fünf Mietcamper vor – alle mit Asiaten – die noch einen Platz brauchen. Nach etwas Chaos fahren dann die 5 auf ihre Plätze. Einer aber hat erst später gemerkt, dass er noch Dumpen muss und fährt wie ein Irrer sehr schnell von seinem Platz zur Dumpstation. Und ja, es ist der Gleiche, der uns auch auf dem Denali Highway überholt hat. Diese Raserei ist dann sogar dem Besitzer des Campings zu viel, in sehr klaren Worten weist dieser den Raser zurecht. Dem ist dies aber wohl sehr egal. Auch beim Dumpen ist er viel zu schnell, statt in den Abfluss geht die Hälfte der Brühe daneben. Und dass der Campingwart ihm sogar einen kleinen Eimer hingestellt hat, um zu vermeiden, dass beim Auspacken des Dumpingschlauches was auf den Platz geht, hat er nicht einmal bemerkt.
Gegen 23:00 Uhr wird dann auch noch die Nachtruhe unterbrochen, weil eine der asiatischen Frauen schon fast hysterisch den halben Campingplatz mit ihrem Gekreische stört. Wer braucht da noch einen Fernseher…..

After dinner we continue our trip in a relaxed pace. Once we are passed by a rental camper with Asian people in it, and the guy drives over this road like on an asphalt road. We would not have driven that fast with Doggeli – although technically possible.
At the end of the Denali Highway we see a sign for a campsite, which also has a laundry. So we decide to go to it and wash it once again and upload a Youtube movie, the eighth, about Yellowstone, where we were already 6 weeks ago.
But the internet is only good at the reception. So Bruno sits down there after dinner and uploads the movie. During this time, five rental campers arrive – all with Asians – who still need a place. After some chaos the 5 campers drive to their places. But one of them noticed later that he still has to dump and drives like a madman very fast from his place to the dump station. And yes, it’s the same guy who overtook us on the Denali Highway. This frenzy is too much even for the owner of the camping site, in very clear words he rebukes the racer. But that guy doesn’t care about this. He is also much too fast when dumping, so half of the black tank spills onto the floor instead of going into the drain. And he didn’t even notice that the camp attendant even put a small bucket in front of him in order to prevent anything from going out when unpacking the dumping hose.
Around 23:00 the night’s rest
got disturbed because one of the Asian women almost hysterically woke up half the campsite with her screaming. Who needs television…..

15.8.19

Nach dem ruhigen Frühstück geht es weiter Richtung Anchorage zu. Bei einem der Aussichtspunkte halten wir an, von wo aus man den Mount Denali sehen würde, wäre es nicht so stark bewölkt.

After a quiet breakfast we continue towards Anchorage. At one of the viewpoints we stop, from where you could see Mount Denali if it were not so cloudy.

Gegen Mittag meldet sich der Hunger. Das Navi zeigt weiter vorne ein Restaurant an einem See an. So steuern wir dieses an. Das Restaurant sieht von aussen etwas schäbig aus, die Umgebung ist verwahrlost und recht überwuchert. Trotzdem gehen wir rein. Und sind echt erstaunt über die tolle Inneneinrichtung des Restaurants. Leider war die Kamera nicht dabei, um dies zu dokumentieren.

Frisch gestärkt geht es zu einer Ortschaft namens Wasilla, in der wir einkaufen gehen. Dann geht es auf einem vierspurigen Highway mit viel Verkehr nach Anchorage. Der Verkehr, die vielen Leute und diese Grossstadt (300’000 Einwohner), an all das muss man sich wieder gewöhnen.

Als wir so im dichten Verkehr durch Anchorage fahren, hören wir plötzlich ein ein seltsames Geräusch im Antriebsstrang, welches aufhört, wenn wir stehen. Da es am Anfang der Stadt einen RAM Händler hat, fahren wir dorthin, da aber schon gut 16:30 Uhr ist, wollen die dort keine Zeit haben, was anzuschauen, da niemand bereit ist, Überstunden zu machen. Wir sollen aber morgen um 8:00 Uhr wiederkommen. Also googeln wir einen nahen Campingplatz, bei dem wir dann auch übernachten. Zugegeben, geschlafen haben wir nicht super, denn wenn man nicht weiss, was da kaputt gegangen ist, macht es keinen Spass. Der Campingplatz wirbt mit dem Slogan «Zentrumsnah und doch ruhig»: ersteres ist ok, zweiteres braucht viel Goodwill, um das zu akzeptieren. Denn die Abflugschneise des Flugplatzes verläuft direkt über den Campingplatz, und der Flugverkehr ist enorm.

Around noon we get hungry. The navigation system shows a restaurant at a lake further ahead. So we head for it. The restaurant looks a little shabby from the outside, the surroundings is neglected and quite overgrown. Nevertheless we go in. We are really surprised about the great interior of the restaurant. Unfortunately the camera was not there to document this.

Freshly strengthened we go to a village called Wasilla, where we go shopping. Then we drive on a four-lane highway with a lot of traffic to Anchorage. The traffic, the many people and this big city (300’000 inhabitants) you have to get used to all this again.

As we drive through Anchorage in dense traffic, we suddenly hear a strange noise in the drive train, which stops when we stand. Since there is a RAM dealer at the beginning of the city, we drive there, but since it is already 16:30 they don’t have time to look at it since nobody is willing to work overtime. But we should come back tomorrow at 8:00. So we google a nearby campsite, where we spend the night. Admittedly, we didn’t sleep very well, because if you don’t know what could be the issue makes you quite uneasy.

The campsite advertises with the slogan „close to the centre but still quiet“: the first part is ok, but the second needs a lot of goodwill to get accepted: because the take off corridor of the airport is directly above the campground. And the air traffic is enormous.

16.8.19

Um Punkt 8:00 Uhr (typisch Schweizer eben) sind wir beim Händler. Eine kurze Probefahrt wird gemacht, dann verschwindet Doggeli zu den Mechanikern und wir in die Kundenlounge, wo wir warten sollen, bis Neuigkeiten da sind.

In der Lounge hat es neben uns schon ein paar andere Kunden. Ein TV ist recht laut auf einen Kanal eingestellt, auf dem eine alte Komiker-Show mit Martin Lawrence in Endlosschlaufe läuft, oder besser, Werbung, welche von dieser Show unterbrochen wird. Das braucht Nerven.

Nach gut 2 Stunden warten, geht Bruno mal nachfragen. Noch keine News. Also weiter warten. Eine Kundin kommt in die Lounge, und sie muss sich in den Stuhl reinzwängen. Ihr Sohn ist eine echte Nervensäge, quengelt dauernd rum, wenn ihm was nicht passt, liegt er auf den Boden und schreit rum. Einmal wirft er sogar Süssigkeiten, die für die Kunden gedacht sind, einfach in der Gegend rum. Gleichzeitig läuft sein iPad mit irgendwelchem Spiel und einer nerventötenden Musik……Das ist echt mühsam.

Endlich kommt der Servicetechniker und erklärt etwas in schwer verständlichem Englisch. Auf Bruno’s Ersuchen hin zeigt er ihm anschliessend das kaputte Teil: das hintere Kreuzgelenk. Nach kurzer Diskussion mit dem Techniker wird entschieden, gleich beide Gelenke zu ersetzen, was eigentlich auch Sinn macht. Ausserdem wird noch eine weitere Reparatur gemacht, dies aufgrund einer Rückrufaktion, was gratis ist. So wird der Airbag auf der Fahrerseite ausgetauscht.

Während so Doggeli seine Ersatzteile bekommt werden wir vom Gratis-Shuttle der Dodge Filiale in die Downtown von Anchorage gefahren. Das Zentrum an sich ist nicht riesig, also gut zu Fuss zu besuchen. Auch hat es eine Ami-typische Mall, in die wir auch gehen, denn Susanne hat einen Bärenhunger.

Gleich nebenan hat es einen Nordstrom, und wie wir etwas später von Fahrer des Gratis-Shuttle erfahren, wird diese in einem Monat wegen Konkurs schliessen. So rund scheint es mit der Wirtschaft hier in Alaska nicht zu laufen.

Beim Händler sehen wir uns noch ein wenig die Neuwagen an, ein Dodge Ram wie unserer, aber eben neuer und besser ausgestattet, kriegt man hier für 48’000$, dies noch ohne Preisverhandlung. Wahnsinn: in der Schweiz kostet so einer gut das Doppelte.

Endlich kriegen wir Doggeli zurück, bezahlen die Reparatur und fahren dann auf die Kenai-Halbinsel zu, wo wir nach gut zwei Stunden einen Campingplatz ganz in der Nähe des Portage-Gletscher ansteuern. Es ist schön warm, der Platz ist riesig und ruhig.

At exactly 8:00 (typically Swiss) we are at the dealer. A short test drive is made, then Doggeli disappears to the mechanics and we go to the customer lounge, where we have to wait for news.

In the lounge there are already a few other customers. A TV is set up quite loudly for a channel on which an old comedian show with Martin Lawrence runs in an endless loop, or better, advertising, which is interrupted by this show. That takes nerves.

After a good 2 hours of waiting Bruno decides to go asking for news, but still nothing. So we keep waiting. Another customer comes into the lounge, and she has to squeeze herself into the chair. Her son is a real pain in the ass, whimpers around, and if something doesn’t suit him he lies on the floor and screams. Once he even throws sweets, which are meant for the customers, just around.  Very hard to stay quiet…

Finally the service technician arrives and explains something in hard to understand English. At Bruno’s request, he then shows him the broken part: the rear universal joint. After a short discussion with the technician it is decided to replace both joints at once, which actually makes sense. In addition, another repair is made immediately, due to a recall, which is free of charge. The airbag on the driver’s side is replaced.

While Doggeli gets his spare parts we are driven by the free shuttle of the Dodge branch to the downtown of Anchorage. The center itself is not huge, so it is easy to visit on foot. It also has a typical american shopping mall which we also visit because Susanne is very hungry.

In this mall there is also a Nordstrom outlet, and as we learn a little later from the driver of the free shuttle, it will close in a month due to bankruptcy. The economy here in Alaska doesn’t seem to go that well.

Back at the dealership we have a look at the new cars, a Dodge Ram like ours, but newer and better equipped costs here 48’000$, this still without price negotiation. Awesome: in Switzerland it costs twice as much. We get Doggeli back, pay the repair and then drive about two hours towards the Kenai Peninsula, where we head for a camping site near the Portage Glacier. It is nice and warm, the place is huge and quiet

17.8.19

Nach dem Frühstück besichtigen wir zuerst einen kleinen Aussichtspunkt, von dem aus man Lachse in einem kleinen Fluss beobachten kann. Recht nett.

After breakfast we first visit a small viewpoint from where you can watch salmon in a small river. Quite nice.

Anschliessend fahren wir gegen die Ortschaft Whittier zu. Bevor man aber in dieses Dörfchen kommt, welches im zweiten Weltkrieg eine strategisch wichtige Bedeutung für Materialtransporte gehabt hat, muss man durch den einspurigen Anton Anderson Tunnel fahren. Dieser ist 4.1 Km lang und die Besonderheit daran ist, dass sowohl Züge wie auch Autos darin verkehren. Daher wird der Tunnel nach der Durchfahrt eines Dieselzuges mit Jet-Turbinen gelüftet. Wahnsinn. Alle 60 Minuten einmal gibt es für Autos ein 15 Minuten-Fenster, in dem man durch den Tunnel fahren kann. Ist auf jeden Fall etwas Spezielles. Höchstgeschwindigkeit ist 25 Meilen. Der Camper vor uns schafft so zwischen 15 und 20 Meilen. Und fährt immer wieder extrem nahe an die rechte Wand.

Afterwards we drive towards the village of Whittier. But before we reach this village, which had a strategic importance for the transport of material during the Second World War, we have to drive through the single-lane Anton Anderson Tunnel. This tunnel is 4.1 km long, and the special thing about it is that both trains and cars run through it. Therefore, the tunnel is ventilated after the passage of a diesel train with jet turbines. Amazing. Once every 60 minutes there is a 15-minute window for cars in which you can drive through the tunnel. It’s definitely something special. Maximum speed is 25 miles. The camper in front of us manages between 15 and 20 miles. And it drives extremely close to the right wall again and again.

In Whittier erkundigen wir uns nach einer kleinen Dorfwanderung (10 Minuten) über eine der Gletscher Cruises. Da hier gerade ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat, ist das Platzangebot beschränkt, wir finden aber bei der 13.00 Uhr Abfahrt noch einen Platz. Dies lässt uns also noch etwas Zeit. Wir nehmen den Portage Lake Trail unter die Füsse. Eine Wanderung, die nicht lang – gerade nur 3.5 Km – aber recht steil ist. Vom Pass oben hat man eine geniale Aussicht auf den Portage Glacier.

After a small village hike (10 minutes) through Whittier we inquire about one of the glacier cruises. As a cruise ship has just docked here, the space is limited, but we still find a place at the 13.00 departure. This leaves us some time. We take the Portage Lake trail under our feet. A hike that is not long, just 3.5 km, but quite steep. From the pass above, one has an ingenious view to Portage Glacier.

Zurück in Whittier reicht es vor dem Boarding noch für einen Kaffe. Kurz nach dem Ablegen des Bootes (ein Katamaran) gibt es etwas zu essen, Bruno hat das Kinder-Menu (Hot Dog) bestellt, Susanne nimmt eine Salmon Chowder Suppe.
Das Boot fährt auf seiner Tour mehrere Gletscher an, welche bis direkt in das Meer ragen, sogenannte Tidal-Glaciers. Und immer wieder hat es Wasserfälle. Auf jeden Fall ist die Aussicht super, und die Gletscherwelt ist eindrücklich.

Back in Whittier there is still time for a coffee before boarding. Shortly after leaving the boat (a catamaran) a small menu is being served, Bruno has ordered the children’s menu (hot dog), Susanne takes a Salmon Chowder soup.
On its tour, the boat approaches several glaciers that reach directly into the sea, so-called Tidal Glaciers. And again and again it has waterfalls. In any case, the view is super, and the glacier world is impressive.

Auf der Rückfahrt wird es teilweise sehr windig auf dem Oberdeck. Der Captain gibt über Funk durch, dass die Leute aufpassen sollen, dass nichts über Bord geht, wie Sonnenhüte, Brillen, Bierflaschen, Kaffebecher, etc. Aber es ist immer wieder erstaunlich, wie Leute die einfachsten Vernunftsregeln oder den gesunden Menschenverstand ausschalten. Eine der (sorry) asiatischen Touristinnen kommt mit einem Kaffebecher aufs Oberdeck, und der halbe Becher Kaffe wird vom Wind erfasst und ein grosser Teil landet auf Bruno’s Brille und Jacke. Schlimm dabei: die Gute hat es nicht einmal bemerkt. Anderen Leuten fliegen die Hüte weg, und einem typischen Red Neck fällt die Bierdose aufs Deck und wird vom Wind weggetragen, wobei dieser Typ nicht einmal den geringsten Versuch gemacht hat, diese Bierdose noch halten zu können.
Nach dem Bootsausflug fahren wir wieder durch den Tunnel zurück auf den gleichen Campingplatz, braten uns Spiesse auf dem Grill und verbringen einen gemütlichen Abend.

On the way back it gets partly extremely windy on the upper deck. The captain announces via radio that the passengers should watch out that nothing flies overboard, like sun hats, glasses, beer bottles, coffee cups, etc. But it is always astonishing how people ignore the simplest rules of reason or loose common sense. One of the (sorry) Asian tourists comes to the upper deck with a coffee cup, and half the cup of coffee is caught by the wind and a large part lands on Bruno’s glasses and jacket. Bad: the good one didn’t even notice. Other people’s hats fly away, and a typical Red Neck drops his beer can on the deck and it gets carried away by the wind, whereby this guy wouldn’t have made even the slightest attempt to fetch this beer can.
After the boat trip we drive back through the tunnel to the same campsite, roast skewers on the grill and spend a cosy evening.

18.8.19
Heutiges Ziel ist Seward, gut 120 Km entfernt. Schon nach einigen Kilometern Fahrt sind wir etwas erstaunt über die Verfärbung des Himmels. Gestern noch sehr schön, ist es nun sehr dunstig. Und die Luft riecht auch etwas rauchig. Wir googlen und finden raus, dass es einige recht grosse Waldbrände in der Umgebung hat. Eine Gegend ist sogar kurz davor evakuiert zu werden.
Kurz vor Seward biegt eine Strasse zum Exit Gletscher ab, die wir auch nehmen. Vom Visitor Center unternehmen wir die gemütliche Wanderung zum Aussichtspunkt. Die optische Stimmung ist aufgrund des vielen Rauches in der Luft sehr speziell. Die Fernsicht ist schlecht. Trotzdem ist die Sicht auf den Gletscher genial.

Today’s destination is Seward, a good 120 km away. Already after a few kilometers we are astonished about the discoloration of the sky. Yesterday it was nice and now it is very hazy. And the air smells a bit smoky. We google, and find out that there are some big forest fires in the area. One area is even about to be evacuated.
Shortly before Seward a road turns off to the Exit Glacier, which we also take. From the Visitor Center we take the easy hike to the viewpoint. The optical atmosphere is very special because of the smoke in the air. The view from a distance is bad. Nevertheless, the view to the glacier is ingenious.

Am Wanderweg hat es immer wieder Schilder mit Jahreszahlen. Diese deuten darauf hin, wo die Gletscherzunge im entsprechenden Jahr war. Damit wird recht eindrücklich ersichtlich, wie schnell sich der Gletscher zurückgebildet hat.

On the hiking trail there are always signs with dates. These indicate where the glacier tongue was in the corresponding year. This shows quite impressively how fast the glacier has receded.

Zurück in Seward essen wir in einem umgebauten Bahnwagon etwas zum Mittag. Dann ist Einkaufen, Dumpen, Wasser nachfüllen und Duschen angesagt. Anschliessend steht der Besuch im Alaska Sealife Center auf dem Programm. Dieses ist einen Besuch wert, hat es doch vieles zum Bestaunen. Unter anderm auch Seelöwen, die gerade gefüttert wurden. Und es ist immer wieder eindrücklich, wie diese Riesenviecher im Wasser so elegant rumschwimmen können.

Back in Seward we have lunch in a converted railway car. Followed by shopping, dumping, refilling water and taking a shower. Then we visit the Alaska Sealife Center. This one is worth a visit as it has a lot to marvel at. Among other things also sea lions, which were just fed. And it is always impressive how these giant creatures can swim around so elegantly in the water.

Nach einem kleinen Rundgang durch den Stadtkern von Seward parken wir den Camper direkt am Meer auf einem Campingplatz. Dieser ist nicht idyllisch, hat aber einen tollen Blick auf die Ressurection Bay. Beim Nachtessen sehen wir auch, wie ein grosses Kreuzfahrtschiff den Hafen verlässt.

After a small tour through the city centre of Seward we park the camper directly at the sea on a camping site. This is not idyllic, but has a great view of Ressurection Bay. During dinner we also see how a big cruise ship leaves the harbour.

19.8.19
Am frühen (zu frühen) Morgen hören wir, wie ein Schiffshorn mehrmals kurz Lärm macht, und tatsächlich hat ein weiteres Kreuzfahrtschiff in Seward angelegt. Das Frühstück nehmen wir direkt am Meer ein, mit toller Aussicht, auch wenn es nun wieder mehr Rauch in der Luft hat als gestern Abend. Wir steuern unser erstes Ziel an, einen Wasserfall (schon wieder!). Der Weg dorthin ist wiederum schön. Kurz vor dem Ziel (2.5 km) ist aber Schluss, die Strasse ist wegen den Waldbränden gesperrt. Das heisst, dass der südliche Teil der Kenai Halbinsel von der Aussenwelt abgeschnitten ist. Wir erfahren später, dass dies schon seit gut drei Tagen der Fall ist. Die Luftqualität hier ist spürbar schlecht.

Wir treffen auf einem Platz auf ein paar Deutsche, die mit 7 Wohnmobilen auf einer geführten Angeltour sind. Die eine Frau hat uns erzählt, dass sie seit drei Tagen auf dem Campingplatz festsitzen, weil ihr Guide nicht bereit ist, woanders hinzugehen. Wir haben ihr (und später ihrem Mann) erzählt, dass es in Whittier und in Seward viel besser sei mit der Luft. Sie haben dann gesagt, dass sie dies nun mit ihrem Guide besprechen wollen, den Fischen kann man in beiden Orten problemlos.

Nach einer Kaffeepause in einer Lodge fahren wir weiter und entdecken auf der Strecke das Alaska Wildlife Conservation Center und fahren dort rein. Es ist ein recht grosser Wildtierpark, in dem sie nicht nur Tiere den Touris zum Besichtigen anbieten, sondern auch Tiere aufpäppeln. Es hat eine gut 3 Km lange Strasse durch den Park. Die meisten nehmen das Auto oder den Shuttlebus, wir gehen zu Fuss.

Neben Bisons, Füchsen, Elchen, Wölfen, Cariboos, Luchs und anderem Getier sehen wir auch vier Bären. Und fast am Schluss einen Weisskopfadler, der in einem viel zu kleinen Gehege dahin vegetiert. Solche Parks, wie auch gestern das Sealife Center, sind einerseits toll, um die Vielfalt der Tiere hautnah erleben zu können. Auf der anderen Seite ist wohl jedes noch so gute künstlich Habitat nie ein Ersatz für die echte Freiheit dieser Tiere.

In the early (too early) morning we hear a ship’s horn making several short blasts, and indeed another cruise ship has docked in Seward. We have breakfast directly at the sea, with a great view, even if there is more smoke in the air than yesterday evening. We head for our first destination, a waterfall (again!). The way there is again beautiful. Shortly before our destination (2.5 km) the road is closed because of the forest fires. This means that the southern part of the Kenai Peninsula is cut off from the outside world. We learn later that this has been the case for about three days. The air quality here is noticeably poor.

At one place we meet some Germans who are on a guided fishing tour with 7 camper vans. One woman told us that they had been stuck on the campsite for three days now because her guide was not willing to go somewhere else. We told her (and later her husband) that in Whittier and in Seward the air was much better. They then said that they wanted to discuss this with their guide, since you can fish in both places without any problems.

After a coffee break in a lodge we drive on and discover the Alaska Wildlife Conservation Center. It is a quite large wildlife park, where they not only offer animals to the tourists for sightseeing, but also nurture the animals. It has a 3 km long road through the park. Most of the tourists take the car or the shuttle bus, we walk.

Beside bisons, foxes, moose, wolves, cariboos, lynx and other animals we also see all four bears. And almost at the end of our tour we see a bald eagle vegetating in a much too small enclosure. Such parks, also like the Sealife Center yesterday, are great to experience the diversity of the animals up close. On the other hand, every artificial habitat, however good it may be, is never a substitute for the real freedom of these animals.

Die Fahrt geht weiter nach Alyeska, wo wir die Gondel auf einen kleinen Berg nehmen und hier die Aussicht auf den Turnagain Arm geniessen, immer den Rauch der Feuer im Hintergrund.

The drive continues to Alyeska, where we take the gondola up a small mountain and enjoy the view of the Turnagain Arm, always the smoke of fire in the background.

Einen Übernachtungsplatz finden wir dank iOverlander in der nahen Touriattraktion Crow Creek Mine, in der man nach Gold schürfen kann, wenn man will. In Anbetracht der aktuellen beunruhigenden Tendenzen am Aktienmarkt wäre es wohl eine gute Variante, in Gold zu investieren.

Thanks to iOverlander we find a place to spend the night at the nearby tourist attraction Crow Creek Mine, where you can dig for gold if you want. In view of the current worrying trends on the stock market, it would probably be a good option to invest in gold.

20.8.19
Durch immer zunehmenden Rauch fahren wir gegen Anchorage. Susanne sucht sich einen Coiffeur, Bruno bringt Doggeli zum Ölwechsel. Alles in allem dauert fast bis um 16:00 Uhr. Wir fahren dann gut 70 Km gegen Norden und verbringen die Nacht in einem Statepark an einem schönen See. Nachtessen geht noch draussen, den Kaffee nachher müssen wir wegen der zunehmenden Mückenplage drinnen trinken.

Through ever increasing smoke we drive towards Anchorage. Susi looks for a hairdresser, Bruno brings Doggeli to the oil change. All in all lasts almost until 16:00. We drive then well 70 km to the north and spend the night in a statepark at a beautiful lake. Dinner is served outside, the coffee afterwards we have to drink inside because of the increasing mosquito plague.

21.8.19
Nach einigen kleinen Einkäufen in Palmer, nördlich von Anchorage, fahren wir dem schönen Flusstal des Matanuska Rivers entlang (Glenn Highway).Wobei schön in dem Sinne relativiert werden muss, dass die Sicht wegen nochmals stärker gewordenem Rauch nicht toll ist. Es hat keine Kontraste, die Landschaft hat keine Farben, alles wirkt flau.
Unterwegs besichtigen wir ein ehemaliges Kohle-Reingungs-Werk.

After some small purchases in Palmer, north of Anchorage, we drive along the beautiful river valley of the Matanuska River (Glenn Highway).Whereby beautyufil has to be relativized in the sense that the visibility is not great because of the stronger smoke. There are no contrasts, the landscape has no colors, everything looks dull.
On the way we visit a former coal laundry.

Die haben hier im 1922 eine riesige Sache aufgebaut, welche aber ein Jahr später wieder stillgelegt wurde, da die in der Nähe abgebaute Kohle nicht mehr gebraucht wurde, da der Hauptabnehmer, die US Navy, ihre Schiffe auf Öl umgestellt hat.

Anhand von Google Earth Bilder haben wir uns auf den Gletscher Matanuska gefreut. Aber auch hier: immer noch zuviel Rauch. Schöne Bilder hat es nicht gegeben.

In 1922 they built a huge operation here, but it was shut down only one year later, because the coal mined nearby was no longer used, because the main buyer, the US Navy, has changed their ships to oil.

Based on Google Earth pictures we looked forward to the Matanuska glacier. But also here: still too much smoke. It’s not possible to get good pictures.

So fahren wir weiter. Unterwegs haben wir ein paar nicht gerade einladende Camping-Plätze gesehen, also fällt der Entschluss, bis nach Valdez (ausgesprochen: Waldies»!) weiter zu fahren. Hier ist es mit dem Rauch etwas besser. Wir buchen für morgen eine Gletscher-Rundfahrt. Und gehen in der fetten Meerjungfrau essen

We drive on like this. On the way we saw some not very inviting camping sites, so we decided to go on to Valdez (pronounced: „Waldies“!). Here it is a bit better with the smoke. We book a glacier tour for tomorrow. And go to eat in the fat mermaid.

22.8.19
Um 8 Uhr holt uns der Shuttle von der Gletscher-Rundfahrt beim Camping ab.
Pünktlich um 9 Uhr verlässt unser Schiff den Hafen und Kapitänin Amanda steuert das Boot auf verschiedene Sehenswürdigkeiten zu. Wir sehen ganz viele Tiere: Seeotter, Seehunde, Seelöwen, hüpfende Lachse, Puffins, Kormorane, Schwarzbären und zum Schluss auch noch einen Buckelwahl, welchen wir beim Tauchgang beobachten können. Das eigentliche Ziel unserer Fahrt ist jedoch der Meares Gletscher. Das ist beeindruckend, wie dieser Gletscher bis ins Meer reinkommt. Auch wenn dieser in den letzten Jahrzehnten stark zurück gegangen ist. In der Bucht, in welcher wir eine Zeitlang verweilen, hat es grössere und kleinere Eisberge, welche der Gletscher ins Meer gekalbt hat. Auf einigen der Eisberge ruhen sich Seehunde aus. Gemäss den Aussagen von Amanda können sich die Seehunde nicht im offenen Meer erholen und müssen dazu auf eine stabile Unterlage klettern.

At 8 am the shuttle from the glacier tour picks us up at the camping site.
On time at 9 o’clock our ship leaves the port and Captain Amanda steers the boat to different places of interest. We see a lot of animals: sea otters, seals, sea lions, jumping salmon, puffins, cormorants, black bears and finally a hump back whale, which we can observe during the dive. But the actual destination of our trip is the Meares Glacier. This is impressive, how this glacier gets into the sea. Even if it has strongly decreased in the last decades. In the bay in which we stay for a while, there are bigger and smaller icebergs that the glacier has calved into the sea. On some of the icebergs seals rest. According to Amanda, seals cannot rest in the open sea and have to climb on a stable surface.

Am Abend machen wir dann noch unsere Wäsche und plaudern ein wenig mit dem älteren Angestellten auf dem Camping. Dieser und seine Frau, welche an der Reception des Campings arbeitet, sind seit Mai hier in Valdez und arbeiten für Unterkunft auf dem Camping. Sie werden noch bis anfangs September hier bleiben und dann wieder nach Texas fahren.
Auch treffen wir noch einen anderen Four-Wheel-Cabin Fahrer und seine Frau mit Hund. Auch mit den beiden quatschen wir noch ein wenig und gehen anschliessend in Mikes Palace eine Riesenpizza (16 Zoll) für zwei essen.

In the evening we do our laundry and chat a little with the older employee on the camping site. He and his wife, who works at the reception of the campsite, have been here in Valdez since May and work for accommodation on the campsite. They will stay here until the beginning of September and then head back to Texas.
We meet another Four Wheel Cabin driver and his wife with dog. We also chat a little with the two of them and then go to Mike’s Palace to eat a giant pizza (16 inches) for two.

23.8.19
Am Morgen besuchen wir zuerst die Punkte, welche uns Diana, die ältere Dame vom Empfang, empfohlen hat. Zuerst geht es zum See mit Eisbergen drin. Der ist nicht ganz so hübsch wie die Bucht vom Vortag, aber nicht übel. Danach besichtigen wir das alte Valdez. Dieses wurde 1964 bei einem Erdbeben völlig zerstört und dann am neuen Standort neu aufgebaut.

In the morning we first visit the points recommended to us by Diana, the elderly lady of the reception. First we go to the lake with icebergs inside. It’s not quite as pretty as the bay the day before, but not bad. Then we visit the old Valdez. This was completely destroyed by an earthquake in 1964 and then rebuilt at the new location.

Anschliessend geht es zu einer Lachs Hatchery (Aufzuchtstation). Dort wird gut erklärt, dass die Lachse ihr erstes Lebensjahr in der Aufzucht verbringen. Dann werden sie ins offene Meer entlassen und wie das bei Lachsen so ist, kommen sie gegen Ende ihres Lebens wieder zur Hatchery zum Laichen zurück. Dort haben wir Tausende von Lachsen gesehen, wie sie den Strom raufschwimmen, die Treppen hüpfend erklimmen, nur um am Schluss aufgeschnitten zu werden – die Weibchen für die Eier, die Männchen für den Samen –  und dann als Tierfutter zu enden. Schon brutal, wenn sie also in dem Jahr im Meer nicht von einem Fischer erwischt werden, kommen sie mit Leibeskräften hier zu den Treppen, wenn sie da nicht vor Erschöpfung sterben, enden sie bei der Aufzucht.
Susanne ist an diesem Tag die Lust auf Fischessen vergangen.

Afterwards we go to a salmon Hatchery. There it is well explained that the salmon spend their first year of life in the rearing. Then they are released into the open sea and as is the case with salmon, they return towards the end of their lives to the Hatchery for spawning. There we saw thousands of salmon swim up the stream, jump up the stairs just to be cut open at the end – the females for the eggs, the males for the semen – and then end up as animal food. Quite brutal, so if they are not caught by a fisherman in the sea that year, they come here to the stairs with all their might, if they don’t die of exhaustion there they end up being slit open.
Susanne has lost her desire to eat fish that day.

Anschliessend fahren wir Richtung McCarthy. Auf dem Weg besichtigen wir noch zwei kleine Wasserfälle und den Worthington Glacier.

Afterwards we drive towards McCarthy. Afterwards we drive towards McCarthy. On the way we visit two small waterfalls and the Worthington Glacier. 

Auf der Strecke nach McCarthy befindet sich noch das kleine Kaff Cintina. Das war mal im Rennen als Hauptstadt von Alaska. Heute befinden sich hier nur noch ein Hotel und einige Häuser. Alaska wurde 1867 von den Russen für 7.2 Mio Dollar abgekauft und 1959 zum letzten Staat der USA ernannt. Weitere Zahlen folgen morgen.

On the way to McCarthy there is the small village Cintina. This was once in the race as the capital of Alaska. Today there are only a hotel and some houses here. Alaska was bought in 1867 by the Russians for 7.2 Mio Dollar and in 1959 it became the last state of the USA. More numbers will follow tomorrow.

Wir fahren die teils recht mühsame Waschbrett-Strasse nach McCarthy weiter und übernachten da auf dem Campground. Nichts Besonderes, aber gut gelegen für unseren Besuch morgen von McCarthy und Kennicot.

We drive the partly quite bad washboard road to McCarthy and spend the night there on the Campground. Nothing special, but well-situated for our visit tomorrow from McCarthy and Kennicot.

24.8.19
Zu Fuss gehen wir recht früh zur Brücke und überqueren den Kennecott River. Vom andern Ufer aus fährt uns dann ein Shuttle zu der berühmten Kennecott Mine. Es fängt leicht an zu regnen, als wir eine geführte Tour durch diese grosse Kupfer Mine unternehmen. Die Gebäude hier sind teils recht gut erhalten, und die Tourguide erzählt viel von den Zeiten, als die Mine im Hochbetrieb war.

Aus personalpolitischer Sicht interessant war die Geschichte rund um eine lange Holzbrücke, welche wir bei der Anfahrt auch gesehen haben. Diese wurde im tiefsten Winter bei mühsamen Wetter innert kürzester Zeit erbaut. Warum? Der Chef damals hat die Leute so motiviert, dass er ein Fass Whisky in Aussicht gestellt hat für diejenigen, welche am schnellsten bauen. Also – so geht Mitarbeitermotivation, das wird sich Bruno merken..;-)

Der Rundgang durch die alte Mine ist wie eine kleine Zeitreise. Die Arbeitsbedingungen damals müssen echt hart gewesen sein, wenigstens für die normalen Arbeiter. Die Kaste der reicheren Leute hat sich in diesem Umfeld trotz aller Widrigkeiten eine Art Wohlfühloase organisiert, sogar ein für damalige Verhältnisse sehr fortschrittliches Spital gab es, ebenso wie Unterhaltungsmöglichkeiten und Schulen für die Kinder der Reichen. Die Damen konnten aus einem Katalog alles Mögliche bestellen (inklusive ganzer Möbeleinrichtungen), welche dann hierher geliefert wurden. Geld hat wohl nicht eine grosse Rolle gespielt, denn die Mine war über 25 Jahre lang äusserst profitabel. Sie hat damals über 100 Millionen an Gewinn eingespielt. Da werden sich die Russen, die lediglich 7.2 Millionen für Alaska erhalten haben, wohl noch heute in den Arsch beissen. Hinzu kommt, dass neben dem Kupfer im Abbauprozess auch noch mit Hilfe von chemischen Prozessen aus den Abfallprodukten Silber gewonnen wurde, und alleine der Verkauf des Silbers hat die gesamten Kosten des Minenbetriebes bezahlt. Wahnsinn.

Bei unserer Internetrecherche über den Landverkauf der Russen sind wir auf ein witziges Detail gestossen. Alaska wurde von den Russen nicht zuerst den Amerikanern zum Kauf angeboten, sondern dem Fürsten von Liechtenstein. Dieser habe aber abgelehnt. Der heutige Fürst Hans-Adam II von und zu Liechtenstein hat in einem Brief im 2015 bestätigt, dass es sich hierbei nicht um ein Gerücht handle und dies immer wieder mit Bedauern in der Fürstenfamilie diskutiert wird. 

On foot we walk quite early to the bridge and cross the Kennecott River. From the other bank we take a shuttle to the famous Kennecott Mine. It starts to rain slightly as we take a guided tour through this large copper mine. The buildings here are in good condition and the tour guide tells us a lot about the times when the mine was in full operation.

From a personnel policy point of view, the story around the long wooden bridge which we saw during our drive to McCarthy was very interesting. This bridge was built in the deepest winter and in the shortest possible time in arduous weather. Why? The boss at that time motivated the people by promising a barrel of whisky for those who worked the fastest. So – that’s how employee motivation works, Bruno will remember that…;-)

The tour through the old mine is like a little journey through time. The working conditions at that time must have been really hard, at least for the ordinary workers. The caste of the richer people organized a kind of oasis of well-being in this environment despite all adversities, even a very progressive hospital for those times existed, as well as entertainment facilities and schools for the children of the rich. Money was of no concern, because the mine was very profitable for more than 25 years. At that time it made more than 100 million in profits. The Russians, who only received 7.2 million for Alaska, will probably still bite their asses today. In addition to the copper in the mining process, silver was also extracted from the waste products by chemical processes, and the sale of the silver alone paid for the entire cost of the mining operation. YEP!.

During our internet research about the land sale of the Russians we came across a funny detail. The Russians did offer Alaska first to the Prince of Liechtenstein. But he had refused. Today’s Prince Hans-Adam II von und zu Liechtenstein confirmed in a letter in 2015 that this was not a rumour and that this was discussed again and again with regret in the Prince’s Family.

Gegen Mittag machen wir dann noch einen Spaziergang durch das kleine Dörfchen McCarthy und essen etwas. Zu Fuss geht es dann die gut 3 Kilometer zum Camper zurück.

Around noon we take a walk through the small village McCarthy and eat something. On foot we walk the 3 kilometers back to the camper.

Auf der holprigen Piste geht es anschliessend wieder gegen Westen, unterbrochen durch einige Photostops. Wir sind wirklich froh, dann wieder nur noch Asphalt unter den Rädern zu haben. Kurz vor dem Tagesziel – dem Campingplatz Jenny Lake – leuchtet plötzlich das «Check Engine» Lämpchen auf, und gleichzeitig ist die Motorleistung fast weg und der Motor fängt an zu stuckern. Wir fahren die noch gut 5 Kilometer zum Campingplatz und versuchen dann rauszufinden, was kaputt sein könnte. Ein On-Board Diagnose Modul, welches Bruno dann mit dem iPhone verbindet, zeigt einen Fehler bei der Einspritzung an, und etwas Internet-Recherche ergibt, dass die Ursache die Einspritzleitungen, die Injektoren oder auch die Verkabelung der Einspritzdüsen sein könnte. Also rufen wir den Pannendienst an und organisieren für morgen um 9:00 Uhr einen Abschleppwagen, der uns nach Anchorage bringen soll, da dort die nächste RAM-Niederlassung ist.

On the bumpy road we drive westwards, interrupted by some photo stops. We are really happy to have asphalt under our wheels again. Shortly before the destination of the day – camping Jenny Lake – the „Check Engine“ light suddenly lights up, and at the same time the engine power is almost gone and the engine starts to stuck. We drive another 5 kilometers to the campsite and try to find out what might be broken. An on-board diagnostic module, which Bruno then connects to the iPhone, indicates an injection error, and some internet research shows that the root cause could be the injection pipes, the injectors or also the wiring of the injectors. So we call the roadside assistance and organize a tow truck for tomorrow at 9:00 a.m. to take us to Anchorage, where the nearest RAM dealership is.

25.8.19
Geschlafen haben wir nicht gut – kein Wunder. Nach dem Frühstück warten wir auf den Abschlepper, und als der um 10:00 Uhr noch immer nicht da ist, rufen wir beim Abschlepper mal an. Die erzählen uns, dass gestern Abend um 9:00 Uhr der Abschlepper auf dem Campingplatz war, uns aber nicht gefunden hat. Und die Versicherung hätte daraufhin den Auftrag storniert. Also wieder der Versicherung anrufen und erfahren, dass die Mitarbeiterin vom Vortag eine falsche Uhrzeit im System erfasst hat. Nach etlichen Diskussionen auch mit dem Abschlepper wird dann abgemacht, dass wir morgen abgeschleppt werden. Heute ist eh Sonntag, und da hat nichts mehr offen, und bis wir dann in Anchorage wären würde es eh sehr spät.

We didn’t sleep well – no wonder. After breakfast we wait for the tow truck, and when it does not show at 10:00 o’clock, we call to towing company. They tell us that yesterday evening at 9:00 o’clock the tow truck was on the campground, but didn’t find us. And the insurance has cancelled the tow order. So we call the insurance company again and find out that the employee from the previous day entered an incorrect time in the system. After several discussions, also with the tow truck company, it was agreed that we would be towed tomorrow. Today is Sunday anyway, and there is nothing open, and until we would be in Anchorage it would be very late anyway.

26.8.19
Der Abschlepper ist geradzu schweizerisch pünktlich um 9:00 Uhr bei uns, Doggeli ist schnell aufgeladen und wir nehmen Platz im Freightliner. Wir haben gut 350 Kilometer vor uns. Unterwegs kontaktieren wir noch den Dodge Händler, bei dem wir schon das Kreuzgelenk und den Service machen liessen. Kein Problem, er reserviert die Zeit und organisiert ein Ersatzfahrzeug, damit wir mobil bleiben.

Auf der Fahrt reden wir viel mit dem Fahrer, wie es sich so arbeitet, wie der Winter hier ist, und vieles mehr. So geht der Transfer nach Anchorage sehr schnell, auch weil er, wenn es möglich war, locker über 110 Km/h schnell fuhr.

Wir laden Doggeli beim Dodge Händler ab. Bis wir uns mit dem Typ in der Annahme so geeinigt haben, dass er alles verstanden hat, was vorgefallen ist, dauert es eine Weile. Dies weniger wegen Bruno’s Englisch Fähigkeiten, als dem (fehlenden) technischen Verständnis des Annehmers, der hat echt weniger Ahnung von Technik als Bruno. Erst als ein Service-Techniker dazukommt, kann der Reparaturauftrag sinnvoll aufgegeben werden.

Wir lassen Doggeli dort und nehmen ein paar Sachen mit, um mit dem Ersatzwagen (ein kleiner, quitschgrüner und nigelnagelneuer Jeep mit 212 Meilen drauf, bei dem die Klimaanlage nicht funktioniert) zu einem Hotel zu fahren.

Da es später Nachmittag ist, entscheiden wir uns wieder einmal ins Kino zu gehen, diesmal den neuen Spin Off des «Fast and Furious»-Franchise Hobbes und Shaw. Das tut gut. Nachtessen gibt es dann spät in einem Family Restaurant gleich neben dem Hotel: Bruno nimmt eine Omelette, Susanne einen süssen French Toast mit Bananen und Erdbeeren, dies um 21:30 Uhr am Abend…..

The tow truck is on time at 9:00 am, Doggeli is quickly loaded and we take a seat in the Freightliner. We have about 350 kilometers ahead of us. On the way we contact the Dodge dealer, where we already had the universal joint and the service done. No problem, he reserves the time and organizes a replacement vehicle so that we can stay mobile.

On the way we talk a lot with the tow truck driver, how his work is like, how the winter is here, and much more. So the transfer to Anchorage is very fast, also because, if it was possible, he drove over 110 Km/h.

We unload Doggeli at the Dodge dealer. Until we can be sure that the service advisor has really understood everything that has happened, it takes a while. This is less because of Bruno’s English skills than because of the (missing) technical understanding of the advisor, who has really less idea of technique than Bruno. Only when a service technician joins the discussion can the repair order be meaningfully finalized.

We leave Doggeli there and take a few things with us to drive to a hotel with the replacement car (a small and brand new Jeep with 212 miles on it, where the air conditioning doesn’t work).

Since it is late in the afternoon we decide to go to the cinema again, this time the new spin off of the „Fast and Furious“ franchise Hobbes and Shaw. That feels good. Dinner is served late in a family restaurant right next to the hotel: Bruno takes an omelette, Susanne a sweet French toast with bananas and strawberries, this at 21:30 in the evening…..

27.8.19
Die Techniker haben das Problem eruiert. Bruno geht sich vor Ort die Sache anschauen. Drei der sechs Injektoren bringen nicht mehr die Leistung, die sie sollten. Also haben wird beschlossen, alle Injektoren zu ersetzen. Der Offertpreis ist astronomisch, und der Typ von der Annahme geht nochmals mit den Teileleuten sprechen und kommt dann mit einer Offerte, die 25% tiefer ist, zurück. Begründung war: die Ersatzteile gebe es zum Einstandspreis, die Arbeit wird zu einem tieferen Ansatz verrechnet. Irgendwie nicht top seriös, aber was will man, sind wir doch in einem Abhängigkeitsverhältnis gefangen. Also wird der Auftrag zum Ersatz der 6 Injektoren erteilt.
Am Nachmittag geht es wieder ins Kino – man muss die Gelegenheiten nützen – diesmal «Angel has fallen». Wir sind beide begeistert von den Sitzen im Kino. Alle Säle sind mit verstellbaren Wohlfühlstühlen mit Beinstützen ausgestattet. Nachtessen gibt es anschliessend in einem sehr guten Outback Steakhouse.

The technicians have identified the problem. Bruno goes to the shop to see what’s going on. Three of the six injectors are no longer performing as well as they should. So it is decided to replace all the injectors. The offer price is astronomical, and the service advisor goes to talk to the parts people again and then comes back with an offer that is 25% lower. The reason was: the spare parts are available at cost price, the work is charged at a lower rate. Somehow not very serious, but what do you want, we are trapped in a relationship of dependency. So we agree to replace the 6 injectors.
In the afternoon we go to the cinema again – seizing the opportunity – this time „Angel has fallen“. We are both enthusiastic about the seats in the cinema. All theaters are equipped with adjustable feel-good chairs with leg rests. Dinner is later served in a very good outback Steakhouse.

28.8.19
Die Zeit im Hotel wird genutzt, um wieder einmal die Filme und den Blog zu aktualisieren. Gegen Mittag kommt dann die Meldung des Händlers, dass Doggeli fertig sei. Da wir aber in der Zwischenzeit das Hotelzimmer noch für eine Nacht bezahlt haben, machen wir ab, dass wir morgen früh das Fahrzeug holen kommen.
Und ja, auch heute geht’s ins Kino, der neue Spiderman wird geschaut. Nachtessen gibt es dann wieder im Family-Restaurant neben dem Hotel, diesmal etwas früher.

The time in the hotel will be used to update the movies and the blog once again. Around noon the dealer announces that Doggeli is ready. In the meantime we have paid for the hotel room for one more night, so we arrange to pick up the car tomorrow morning.
And yes, also today we go to the cinema, the new Spiderman is watched. Dinner again in the family restaurant next to the hotel, this time a little earlier.

29.8.19
Wir holen Doggeli ab und bezahlen die immer noch hohe Rechnung. Klar sind wir froh, dass der Schaden wieder geflickt ist, aber irgendwie haben wir gegenüber der Niederlassung kein top Gefühl. Bruno hat gestern einige Infos zu der Reparatur gegooglet, und auch Teilepreise sowie Arbeitskosten eruiert. Und die sind allesamt um ein Vielfaches günstiger als vom Händler angegeben. So hat der Annahmetyp gesagt, dass er die Arbeitsstunde nicht mit 250$, sondern nur zu 160$ verrechnet hat. Und schon 160$ ist weit mehr als im Internet steht. Nicht einmal in der Schweiz ist der Stundenansatz anfänglich bei 250 Franken. Korrigiert nach Lebenshaltungskosten wären dies knap 400 Franken pro Stunde. Definitiv nicht seriös.
Auch die Teile und die Arbeit für den Ersatz des Kreuzgelenkes waren massiv überhöht, wie Bruno ebenfalls auf Google rausgefunden hat. Wir fühlen uns abgezockt, unsere Notlage missbraucht. Keine Spur von ethischem Handeln.
Auch haben wir keinerlei Möglichkeit zu eruieren, ob die Leute wirklich die qualitativ besseren Injektoren eingebaut haben, wie offeriert und besprochen, oder ob sie irgendwelche After Market Produkte genommen haben. Nun: wir verlassen Anchorage und fahren wieder auf dem Glenn Highway gegen Osten. Gegen Abend treffen wir in Tok ein und gehen im Fast Eddy’s Nachtessen. Hier haben wir vor über 20 Jahren auch gegessen. Das Restaurant ist voll, aber nach gut 15 Minuten Wartezeit kriegen wir einen Booth-Platz und geniessen Ribs und New York Steak.

We pick up Doggeli and pay the still high bill. Of course we are glad that the damage has been repaired, but somehow we don’t have a good feeling about the dealership. Yesterday, Bruno googled some information about the repair, and also found out about part prices and labour costs. And all of them are many times lower than the prices given by the dealer. The service advisor said that he didn’t charge $250 for the working hour, but only $160. And already 160$ is far more than is written on the Internet. Not even in Switzerland is the hourly rate initially at 250 francs. Adjusted for the cost of living, this would be around 400 francs per hour. Definitely not serious.
Also the parts and the work for the replacement of the universal joint were massively excessive, as Bruno also found out on Google. We feel ripped off, our emergency situation abused. No trace of ethical behaviour.
Also we have no possibility to find out if the people really installed the better quality injectors, as offered and discussed, or if they took any after market products. Well: we leave Anchorage and drive east again on the Glenn Highway. In the evening we arrive in Tok and have dinner at Fast Eddy’s. We ate here more than 20 years ago. The restaurant is full, but after about 15 minutes we get a booth place and enjoy ribs and New York steak.

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